Neuer Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

15. Mai 2024

Prof. Dr. Sven Märdian ist neuer Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Rostock. Der 45-jährige geborene Münchner ist Facharzt für Unfallchirurgie sowie Orthopädie und wechselte zum 1. Mai von der Berliner Charité nach Rostock. In der Hauptstadt war er zuletzt stellvertretender geschäftsführender Direktor des Centrums Muskuloskeletale Chirurgie. „Mit Prof. Märdian haben wir einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie für die Universitätsmedizin Rostock gewinnen können. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihm auch unsere interdisziplinäre Spitzenforschung unter dem Leitthema HealthTech Medicin, insbesondere im Schwerpunkt Biomedizintechnik und Biomaterialien, weiter stärken werden. Als universitären Maximalversorger für die Region Rostock profitieren unsere Patientinnen und Patienten direkt von neuen Forschungserkenntnissen“, sagt Dr. Christiane Stehle, Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Vorständin der Universitätsmedizin Rostock.

„Ich freue mich sehr über die mir nun übertragene Verantwortung für die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. Ein künftiger Schwerpunkt meiner Arbeit wird sein, neue Technologien wie sie bereits in z. B. in Smart Watches existieren, auch für die klinische Behandlung zu nutzen. So könnten beispielsweise technisch aufgerüstete Implantate auf digitalen Hilfsmitteln anzeigen, ob ein Knochenbruch nach einer Operation heilt oder nicht und zielgerichtet in den Heilungsprozess eingreifen“, sagt Prof. Märdian.

In Berlin trug Prof. Märdian die Verantwortung für die Traumatologie und leitete darüber hinaus das Sarkomzentrum der Charité. Er setzte sich außerdem für die kontinuierliche Verbesserung der campusübergreifenden Zusammenarbeit und das Zusammenwachsen der Orthopädie und Unfallchirurgie ein.

Prof. Märdian ist Nachfolger von Prof. Dr. Thomas Mittlmeier, der sich nach seiner langjährigen und vielfältigen Tätigkeit an der Universitätsmedizin Rostock zum Monatswechsel in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Doch nicht vollständig: Zur Erforschung von innovativen Knochenverankerungssystemen für bionische Armprothesen wird Prof. Mittlmeier als allseits geschätzter Kollege der Universitätsmedizin Rostock erhalten bleiben. 

Foto: Universitätsmedizin Rostock


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