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Offener Brief der Wirtschaftskammern an die Landesregierung

4. Dezember 2021

In einem offenen Brief richten sich die drei Industrie- und Handelskammern sowie die beiden Handwerkskammern an die Landesregierung in MV und formulieren darin wichtige Forderungen im Interesse der über 100.000 kammerzugehörigen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern.

„Die in den letzten zwei Jahren stark belastete Wirtschaft braucht umgehend zuverlässige Rahmenbedingungen. Dazu gehören klare Festlegungen in einer verständlichen Corona-Landesverordnung, die umgehende Beseitigung der bestehenden Mängel in der Testinfrastruktur, der Ausbau des Impfangebotes und eine verlässliche Liquiditätssicherung für unsere betroffenen Unternehmen. Wir sehen mit großer Sorge die erneuten Belastungen für zahlreiche Unternehmen, die bereits existenzbedrohende Dimensionen angenommen haben. Unser Land kann es sich jedoch nicht leisten, seine wirtschaftliche Basis zu dezimieren“, so der geschäftsführende Präsident der Industrie- und Handelskammern in MV, Matthias Belke.

Axel Hochschild, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern des Landes MV, erläutert: „Durch die verschärften Coronamaßnahmen kommt es bei zahlreichen Betrieben des Handwerks wie zum Beispiel bei den körpernahen Dienstleistungen und im Nahrungsmittelhandwerk erneut zu erheblichen Liquiditätsengpässen. Kosten und Dokumentationspflichten werden mit der 3G-Regelung am Arbeitsplatz wieder einmal auf die Unternehmen abgewälzt. Hier gilt es, vor allem in den ländlichen Regionen, öffentliche Teststrukturen schnellstmöglich zu schaffen und diese den Arbeitszeiten in den Unternehmen anzupassen.“


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