
Der 36 Meter hohe Speicher, in dem 450 Tonnen Stahl verbaut wurden, soll in Kürze 23 Millionen Liter Fernwärmewasser aufnehmen. Damit können sonst überschüssige „grüne Energie“ sinnvoll genutzt und fossile Brennstoffe – in diesem Fall Erdgas in einem modernisierten Gas- und Dampfkraftwerk mit Turbinen – eingespart werden. So kann der Strom von etwa 30 Windkraftanlagen, die sonst abgeschaltet werden müssten, dazu genutzt werden, das Wasser wie bei einem überdimensionalen Wasserkocher oder auch Tauchsieder auf 98 Grad zu erhitzen.
Die sogenannte Power-to-Heat-Anlage trägt bundesweit Pilotcharakter, wie ein Sprecher des Schweriner Energieministeriums sagte. Rostock und Stralsund wollen nun nachziehen.
Investoren sind der Stromnetzbetreiber 50Hertz (Berlin) und die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw), die rund 14 Millionen Euro investieren. Mit dem Wasser aus dem Speicher kann Neubrandenburg rein rechnerisch zwei Tage mit Fernwärme versorgt werden. Die Neu.sw-Stadtwerke versorgen etwa 80 Prozent der 65 000 Neubrandenburger mit Wärme.

Man hatte das Gefühl, der riesige Raum gab die Energie über die Akustik auch gleich wieder an die Anwesenden zurück.
Die Befüllung des Speichers soll 40 Tage dauern, danach soll er in Betrieb gehen.










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