Nach mehreren Jahren Stille, werden auf dem Pollmeier-Gelände in Malchow schon in Kürze die Sägen wieder kreischen. Die Pollmeier Massivholz GmbH & Co.KG will in Kürze den Betrieb wieder aufnehmen. Und zwar mit zunächst 40 Mitarbeitern, weitere 40 sollen im Laufe der nächsten Monate folgen.
Das Sägewerk Malchow wurde 2010 geschlossen, da nicht genügend Buchenrundholz zur Verfügung stand und eine Anlieferung aus benachbarten Bundesländern aufgrund der weltweit niedrigen Schnittholzpreise nicht wirtschaftlich durchführbar war. Zwischenzeitlich hat sich der Weltmarkt für Laubschnittholz gut entwickelt und es gab nachhaltiges Wachstum aus neuen Märkten. Diese Entwicklung ermögliche die Wiedereröffnung und den wirtschaftlichen Betrieb des Sägewerks Malchow.

Pollmeier betreibt heute die größten Laubholzsägewerke Europas und ist Weltmarktführer für Buchenschnittholz mit einer Exportquote von über 80 Prozent. Das erste Pollmeier-Sägewerk ging 1996 am Standort Creuzburg/Thüringen in Betrieb. Im Jahr 2000 folgte das zweite Sägewerk in Malchow und 2007 das dritte Sägewerk in Aschaffenburg/Bayern. Trotz stetigen Wachstums musste die Firma Pollmeier im Jahr 2010 einen Rückschlag hinnehmen. Das Sägewerk Malchow konnte nicht mehr ausreichend mit Rundholz versorgt werden. Die Konsequenz war die Schließung des Sägewerks Malchow.
Mit dem Bau des ersten Furnierschichtholzwerks betrat Pollmeier im Jahr 2014 ein neues Geschäftsfeld. Die Nutzung von Laubholz zur Herstellung von Furnierschichtholz für den konstruktiven Holzbau ist eine Weltneuheit. Das neue Furnierschichtholz, genannt BauBuche, ist ein Hochleistungsbaustoff mit technischen Kennwerten, wie sie bisher bei Holzbauprodukten unbekannt waren.
Heute arbeiten 701 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Pollmeier. Pollmeier unterhält neben den Produktionsstandorten, Vertriebsbüros in München, Portland/USA, Shanghai/China und in Poznan/Polen sowie ein Büro für Forschung und Entwicklung in Berlin.











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