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Reichsbürger wegen Missbrauchsverdacht festgenommen

19. Dezember 2019

In Greifswald ist heute ein 41 Jahre alter Mann wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes festgenommen worden. Auslöser ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Freiburg, die vermutete, dass von dem Verdächtigen ein weiteres Kind missbraucht worden sein könnte. Bei der Durchsuchung in Greifswald war auch das SEK im Einsatz, da es sich bei dem Verdächtigen um einen Reichsbürger handelt.

Während der Durchsuchung wurden diverse Beweismittel (z.B. Speichermedien, Computer) gefunden und sichergestellt. Diese müssen noch ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde in der Wohnung eine Indoor-Hanfplantage festgestellt. Die etwa 70 Cannabis-Pflanzen sowie etwa 2000 Euro Bargeld wurden beschlagnahmt.

Den Ermittlern gelang es im Laufe des Tages auch, das Kind, das möglicherweise missbraucht wurde, zu identifizieren. Es handelt sich um ein achtjähriges Mädchen aus Greifswald. Das Kind konnte in Anwesenheit der Mutter altersgerecht befragt werden. In den Aussagen belastete das Kind den 41-jährigen Beschuldigten schwer.


3 Antworten zu “Reichsbürger wegen Missbrauchsverdacht festgenommen”

  1. FrankS sagt:

    Hier warte ich jetzt mal auf spannende Kommentare unserer geneigten Leser, die bei einer getauschten Schlagzeile, ersetze Reichsbürger durch Person mit Migrationshintergrund, sofort jede Menge schlaue Kommentare zum Umgang mit solchen Kriminellen auf Lager haben. Der Beschuldigte sieht ja nicht mal unsere Gerichte und Behörden als zuständig an sondern darf höchstens vor dem Volksgerichtshof angeklagt werden.
    Ich vermute aber mal hier werden sich alle Freunde zum Schutz des deutschen Rechtsstaates in gebührender Zurückhaltung üben, den Artikel wahrscheinlich nicht mal lesen.
    Bin jetzt schon gespannt auf die eingeforderten juristischen Konsequenzen für Täter solcher Straftaten.

    • jens 66 sagt:

      Die Gesinnung oder Herkunft spielt doch überhaupt keine Rolle. Menschen die Kinder missbrauchen gehören einfach nur ihr Leben lang weggesperrt.
      Leider ist es aber so, dass Anwälte, Richter, Sachverständige, Psychologen…und, und und viel Geld mit solchen Straftätern und deren langwiergen Prozessen verdienen, die Opfer und die Sühne der Straftaten leider völlig nebensächlich sind in unserem Land.

  2. FrankS sagt:

    Bezüglich Herkunft oder Gesinnung bin ich absolut Ihrer Meinung es ist aber leider so Mode bei uns geworden reflexartig auf Täter verbal oder loszugehen wenn sie die falsche Herkunft oder Religion haben und bei solchen Schlagzeilen weg zu sehen. Dass Prozesse manchmal lang sind liegt leider häufig an schwierigen Ermittlungen und unklaren Tathergängen. Ich bin aber ganz froh dass man sich bei uns noch relativ viel Mühe gibt vernünftige Urteile zu finden.
    Der Opferschutz kann sicher noch erheblich verbessert werden aber es gibt hier schon Hilfen, die werden nur häufig zum Schutz der Opfer nicht gerade publik gemacht, denn auch da gibt es manchmal merkwürdige Anfeindungen weil vielen Opfern unterstellt wird, sie seien selbst an ihrem Schicksal schuld oder hätten es mindestens provoziert.