Rückenschonend an Blaubeeren: Gut Rottmannshagen hofft auf Selbstpflücker

24. August 2017

Sie sind blau, wirklich lecker und das Beste ist: Die Sträucher sind sozusagen rückenfreundlich, denn sie sind viel höher als im Wald. Wer gern mal Heidelbeeren selber ernten will, kann das knapp 20 Kilometer nördlich von Waren jetzt mit einigem Erfolg.

In Rottmannshagen, zwischen den Straßen von Waren nach Malchin und nach Stavenhagen, hat die Agrargesellschaft Chemnitz eine riesige Blaubeerplantage. Auf mehr als 20 Hektar reifen dort unter Aufsicht die blauen Früchte.

„Wir hoffen auf ganz viele Selbstpflücker“, sagt Martin Hörhold, der die Plantage bereut. Von 8 bis 16 Uhr können Interessierte sich melden. Auf dem Hof der Gärtnerei, die manche schon wegen des Pflanzenkaufs kennen, wird auch ein Hofverkauf der Beeren angeboten.

Trotz des bisher durchwachsenen Sommers läuft das Pflücken der Früchte, das sonst polnische Studenten und andere Saisonkräfte erledigen, bisher gut. Die Geschäftsführung ist mit dem Ertrag zufrieden und rechnet damit, dass die Ernte bis in den September hinein dauert.

Und wer es beim Pflücken einmal laut summen hört, der weiß sich gut bewacht. Auf der Plantage erprobt der Betrieb zum ersten Mal eine Drohne, die die räuberischen Stare abhalten soll, zuviel Beeren zu naschen oder von den Sträuchern abzuwerfen. „Die Drohne in Form eines Adlers ist bis zu 80 Stundenkilometer schnell“, sagt Hörhold. Wenn ein Schwarm kommt, fliegt die Drohne hinterher und versucht, über den Schwarm zu kommen. Dann teilt sich dieser wie ein Fischschwarm und die Vögel flüchten. Solange auch auf anderen Feldern geerntet wird, weichen die Stare dann lieber dahin aus.

Rottmannhagen liegt bei Jürgenstorf, das über die Bundesstraßen 192 und 194 zu erreichen ist.

Hinweise: http://www.agchemnitz.de/index.php/obstanbau/obstplantage-rottmannshagen/

https://de-de.facebook.com/GutRottmannshagen/


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