Anzeige
Anzeige

Schwertransporte stecken auf der Autobahn fest

7. Mai 2015

Die A 19 musste heute im Bereich der Petersdorfer Brücke zeitweise gesperrt werden. Nach Informationen der Polizei standen dort zwei Schwerlasttransporte, die bis in den Vorbereich der Baustelle fuhren, dort aber noch auf dem Standstreifen halten konnten.

Dabei handelte es sich um einen Transport eines Zementsilos eines deutschen Spediteurs, der bereits kurz nach Mitternacht dort zum Stehen kam.Gegen 6 Uhr gesellte sich dann noch ein LKW aus Österreich hinzu, der ein Kranteil transportierte.

Die beiden Transporte mussten nun kurzzeitig rückwärts fahren, um die A 19 am Anschluss Waren verlassen zu können. Dazu machte sich eine Vollsperrung erforderlich. Die beiden Transporte wurden auf den Parkplatz Leizen geführt, wo sie erst einmal bleiben, bis Genehmigungen für die weiteren Fahrtwege vorliegen.

Beide Fahrzeugführer wurden wegen begangener Ordnungswidrigkeiten mit einem Verwarngeld belegt. Das Problem in diesem Fall war laut Polizei die unterlassene Prüfung der Befahrbarkeit der Strecke vor Fahrtantritt. Zwar waren die Transporte über die A19 genehmigt, jedoch nicht über die derzeit zu nutzenden Ausweichstrecken.


2 Antworten zu “Schwertransporte stecken auf der Autobahn fest”

  1. Raoul Bajorat sagt:

    „Beide Fahrzeugführer wurden wegen begangener Ordnungswidrigkeiten mit einem Verwarngeld belegt“. Na toll. Das eigentliche Problem ist aber die vergammelte Brücke.

    Werden die Verantwortlichen der Behörde, die für die Instandhaltung der deutschen Infrastruktur zuständig ist, auch mit einem Verwarngeld belegt? Wegen erwiesener Unfähigkeit oder böswilliger Unterlassung?

    Oder wie wäre es mit einem Verwarngeld für die Bundesregierung, die, anstatt Ihren Job zu machen und den Wohlstand dieses Landes zu mehren und für die Finanzierung hoheitlicher Aufgaben zu sorgen, unautorisiert Steuergelder an Pleitestaaten und illegale Einwanderer veruntreut?

    Die beiden Fahrer werden ausgenommen für das Fehlverhalten der Politik und der Behörden. Das ist Feudalstaat in Reinkultur. Hoffentlich wissen die beiden Fahrer jetzt, wo sie ihr Kreuzchen beim nächsten mal ganz bestimmt nicht machen.

  2. Mikki sagt:

    Bei allem Ärger halte ich ein Verwarngeld trotzdem für angebracht. Auch wenn eine Genehmigung für die Benutzung der A19 vorlag, man darf gerade als Schwerlasttransporteur nicht einfach drauf losfahren, obwohl mehrmals auf die 3,5 t hingewiesen wird. Es wäre ungerecht, wenn diese Fahrer ungestraft davon gekommen wären. Ansonsten stimme ich zu, dass auch zuständigen Behörden, zur Verantwortung gezogen werden.

    Denn wenn man das hier glauben darf, wäre alles schon erledigt:

    http://www.inros-lackner.de/layout/set/print/inros_lackner_se/projekte/verkehrsbauten/ersatzneubau_bruecke_petersdorfer_see

    Keine Ahnung, wer damals entschieden hat, dass der Bau verschoben wird. Am Geld kann es nicht gelegen haben, denn jetzt wird es erst richtig teuer. Auf jeden Fall war es eine falsche Entscheidung, solange zu warten bis nichts mehr geht. Letztlich ist es nicht irgendeine Nebenstraße, sondern eine der wichtigsten Nord-Südverbindungen.