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Seit 35 Jahren im Einsatz für Behinderte

19. Juni 2014

Mit vier behinderten Mitarbeitern fing alles an, heute beschäftigt das Lebenshilfswerk Waren in seinen Werkstätten 300 behinderte Frauen und Männer. „Mehr geht jetzt auch nicht“, gab Geschäftsführer Dieter Schröder bei der heutigen Jubiläumsfeier zu. Die Werkstätten sind 35 Jahre alt geworden. Eine Erfolgsgeschichte in Sachen Nächstenliebe, Toleranz und Integration, die ihresgleichen sucht.

„Vor 40 Jahren gründeten wir eine Tagesstätte für behinderte Kinder. Und die wurden irgendwann erwachsen, so dass wir uns fragen mussten, was machen wir nun. So entstand die Idee, in der Gärtnerei Schwenzin behinderte Menschen zu beschäftigen“, erinnerte sich Dieter Schröder, dessen Namen untrennbar mit dem Lebenshilfswerk verbunden ist. Er war nicht nur Ideengeber, wie Bettina Paetsch als stellvertretende Landrätin erklärte, sondern war und ist Motor der gemeinnützigen Gesellschaft. Und obwohl gerade das Rentenalter erreicht, will Dieter Schröder noch ein bisschen weiter machen. Sehr zur Freude seiner Mitarbeiter und vor allem seiner 300 „Kinder“, für die er tagtäglich kämpft.

Zum Lebenshilfswerk gehören heute mehrere Werkstätten , drei Wohnheime, ein integrativer Kindergarten, eine ambulante Frühförderung sowie eine Fördergruppe schwerstmehrfachbehinderter Menschen. Außerdem betreibt die Gesellschaft das Hotel am Tiefwarensee, in dem vorrangig behinderte Menschen die Urlauber verwöhnen, und hat in diesem Jahr darüber hinaus auf dem Tiefwarensee-Grundstück eine Konditorei eröffnet.

Zum Jubiläum gratulierten heute zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland, am Nachmittag schaute sogar Ministerpräsident Erwin Sellering vorbei.

Foto unten: Otto war mit seinen 10 Monaten der jüngste Gratulant.

LebOtto


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