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„Spenden-Pflücker“ wird eingemottet

14. Juli 2014

Der Apfelpflücker, mit dem jahrelang an der Malchower Drehbrücke um Spenden gebeten wurde, muss im Schrank bleiben.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg will schon seit Jahren nicht mehr, dass die Stadt bei den Bootsführern kassiert. Sogar einen Strafantrag gegen den Bürgermeister gab es bereits, der aber abgewiesen wurde. Das Amt sieht es als rechtswidrig an, dass Malchow für die Benutzung öffentlicher Verkehrswege Geld verlange.

Vor kurzem hat die Verwaltung nach Auskunft von Bürgermeister Joachim Stein erneut ein Schreiben des Wasser- und Schifffahrtsamtes erreicht, in dem er aufgefordert wurde, die Spendensammlung umgehend einzustellen.

Da sich inzwischen auch der Landkreis eingeschaltet hat, ließ Joachim Stein den schon berühmten Malchower Apfelpflücker vorerst einmotten. Allerdings in der Hoffnung, doch noch eine Klärung herbeiführen zu können. Schließlich müsse Malchow als Stadt für den Unterhalt der Brücke aufkommen und sei deshalb auch auf diese Spenden angewiesen.

Von den Bootsführern, die das besondere Bauwerk in den vergangenen Jahren passierten und um einen Obolus gebeten wurden, haben sich nach Auskunft der Verwaltung nur ganz, ganz wenige beschwert. Und: Sie mussten ja auch keine Taler in den Apfelpflücker werfen, sie konnten, wenn sie wollten.

Brückenspende


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