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Staualarm zwischen Waren und Sietow auf der B 192

12. Oktober 2020

Während die Wartezeiten an der Baustelle Eldenburger Brücke noch einigermaßen erträglich waren, mussten Autofahrer, die Waren in Richtung Sietow verlassen wollten oder in umgekehrter Richtung unterwegs waren, heute mächtig viel Geduld mitbringen. Vor allem aus Richtung Sietow waren Wartezeiten von einer halben Stunde und mehr angesagt.
Das Straßenbauamt Neustrelitz lässt seit heute die Fahrbahn von der Kreuzung Warendorfer Straße bis nach Eldenholz sanieren, der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Auch in den kommenden Tagen müssen die Autofahrer mehr Zeit einplanen – die Baumaßnahme dauert noch bis Freitag, eine Umfahrung ist wegen der vielen anderen Baustellen nicht möglich.


9 Antworten zu “Staualarm zwischen Waren und Sietow auf der B 192”

  1. Stefan sagt:

    Die Regelung der Ampel ist eine Frechheit!
    Aus Richtung Sietow kommend steht man selbst am Morgen über eine halbe Stunde und es kommen je Grünphase gerade mal gefühlt 8 Autos rüber.
    So schlimm war es nicht einen Tag während der Brückensanierung!!!

    • micha sagt:

      Warum ist die Schaltung eine Frechheit?

      die Richtung raus aus der Stadt – hat Priorität! Schonmal darüber nachgedacht, wenn es anders herum wäre….?
      Der „Stauraum“ VOR der Stadt ist nunmal größer, und staut auch kaum Nebenstraßen.

      Denken, Schreiben- in der Reihenfolge 😉

      • Stefan sagt:

        Danke für die erneute Bestätigung, dass viele Mitbürger nicht mehr in der Lage sind sich sachlich zu äußern. Ein Verhalten das mich manchmal, fast in nostalgischen Erinnerungen schwegend, an meine Vorschulzeit erinnert.

        Ich versichere hiermit, dass mein IQ höher als die deutsche Durchschnittstemperatur ist und ich mir dem entstehenden Rückstau gen Stadtzentrum durchaus bewusst bin.

        Als Pendler fühlt man sich aber zurecht verschaukelt wenn man vor 8Uhr bereits eine halbe Stunde seines Lebens in einem Stau steht welcher sich dann beim Durchqueren der Baustelle als eindimensional und unverhältnismäßig entpuppt. Die gegenüberliegende Seite bestand aus drei PKW und einem LKW. Natürlich kann ich früher los fahren – die Kita öffnet aber leider nicht extra für mich.

        Allen Leidensgenossen wünsche ich Stärke und den hoffnungsvollen Gedanken, dass auch diese Episode mal ein Ende hat und das Wetter bald zu schlecht für solche Unterfangungen wird.

  2. Kerstin sagt:

    Hallo Micha !

    Vielleicht selber erst einmal denken. Während der Brückensanierung war ebenfalls eine Fahrspur gesperrt und trotzdem
    waren die Staus im erträglichen Rahmen. Wenn ich jetzt zur Feierabendzeit 1 h (d. h. 60 Minuten) im Stau stehe, habe ich gelinde gesagt, die Nase voll.

    • micha sagt:

      Hallo Kerstin,

      hab ich getan.

      Klar, haben alle die Nase voll. Mich eingeschlossen.

      Wollte lediglich erklären warum der Rückstau bis in die Stadt wesentlich schlimmer wäre und die Ampelphasen wohl deshalb so gewählt wurden.

      Die Baustellen sind nicht 1:1 vergleichbar, daher auch nicht die Stauentwicklung & die nötigen Ampelphasen.

      Aber die Baustelle ist nun mal da, ob es uns gefällt oder nicht. Hoffen wir mal, das es pünktlich vorbei ist.

  3. Schulz sagt:

    Heute habe ich den Straßenbauamt Neustrelitz angerufen, 14.10.2020 & erkundigt wegen eben diesen Stau bzw. wie lange die Baustelle noch besteht. Man sagte uns das die Baustelle morgen Abend fertig sein sollte!!
    Vielleicht ist es hilfreich für die Autofahrer die genauso lange im Stau stehen bzw. standen wie wir..

  4. Heike sagt:

    Hallo Micha,
    ich frage mich gerade, ob du auch täglich viele Kilometer zur Arbeit pendelst?
    Ich fahre seit mehr als 20 Jahren täglich 50 km. Es gab in der Zeit schon mehrere Baustellen auf meiner Strecke. Die Ampelschaltung der Eldenburgbrücke war wirklich lobenswert und meine Fahrzeiten haben sich dadurch nur minimal verlängert. Doch seit 3 Tagen stehe ich täglich mehr als 60 Minuten im Stau und das ist alles andere als lustig, zumal es aufgrund vieler kompletter Straßenperrungen ringsherum keine Alternative gibt.

    • micha sagt:

      Hallo Heike,

      nein – ich bin kein Pendler, muss diese
      Strecke aber trotzdem regelmäßig fahren und stehe auch.

      Ich verstehe ja den Ärger darüber!
      Auch die Gleichzeitigkeit der Baustellen, und der einhergehende Mangel an Ausweichmöglichkeiten macht ein einen Ärgerlich.
      Wir sind ja einer Meinung, ich habe lediglich die Meinung moniert: die Ampschaltung sei eine Frechheit.
      Wie kann denn das eine Frechheit sein? Es ist ein Übel ja, aber nunmal ein notwendiges Übel.

      Aber noch einmal, die Baustellen sind nicht vergleichbar. Länge der Baustelle bedeutet längere Sicherheitsphasen als z.B. bei der Brückenbaustelle.
      Das Verkehrsaufkommen ist gleichbleibend hoch… also staut es sich nun schneller…

      Klar ist das für einen persönlich übel 60 min im Stau zu stehen, aber ein Rückstau bis in die Stadt wäre für viel mehr Menschen ein übel.

      Was wäre denn die Alternative, deiner Meinung nach? Weniger Autos wäre eine Lösung! Wer verzichtet freiwillig?

      Die Baumaßnahmen sollen ja pünktlich beendet werden und dann wünsche ich Dir ehrlich, freie Fahrt auf deiner Pendler Strecke.

  5. Simon Simson sagt:

    Bitte nicht aufregen, wenn ich das Thema etwas dehne. Ich bin mir dessen bewusst. Das Drama zeigt, dass wir selbst hier, bei überschaubarer Bevölkerungsdichte, entweder zu wenig Straßen oder zu viele Autos haben. Noch glauben viele, dass mehr Autos mehr Moderne verheißen. Die Zustände dort, z.B. in den USA, wo alle alles mit dem Auto erledigen und wegen der vielen Verkehrsflächen und damit langen Wege auch gar nicht mehr anders erledigen können, zeigt uns, wohin das führt. Denn dann ist der Parkraum überall dort, wo alle zusammentreffen, noch knapper, trotz wahnsinnig teurer Unterkellerung ganzer Stadtkomplexe. Nun, was eine Frechheit ist. Ich finde es nicht frech, sondern unverfroren, wenn angesichts der Umweltprobleme Leute ohne Not innerhalb der Stadt Auto fahren, sich nochmal, kurz bevor alles kaputt ist, einen möglichst fetten SUV kaufen. Starker Auftritt. Umwelt? Bäh. Aber eigentlich sind die meisten eine Art Rentnerschüssel, mit erhöhter Bodenfreiheit, mehr Aufprallschutz, weil man eben nicht mehr so achtsam fährt und beim Aussteigen besser hochkommt, wenn man schon oben sitzt. Das Sport-Image übertüncht diese Wahrheit. Solche Spritschleudern (meist 1 bis 2 Liter mehr als das vergleichbare, nicht hochgebockte Modell) mögen ihre Daseinsberechtigung als Nischenprodukte für Jäger und manche Rentner haben. Oft steckt dahinter aber eher eine selbstherrliche Arroganz gegenüber der Umwelt und Anderen. Radfahren? Bäh. Die Autoindustrie profitiert davon. Und dann wird wegen Ampelschaltungen, die es nicht allen recht machen, gemeckert.