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Thema im Landtag – Ganzjährige Beschäftigung im Hotel- und Gaststättengewerbe

30. Juni 2018

Am Freitag wurde im Landtag das Thema Unterstützung für die ganzjährige Beschäftigung im Hotel- und Gaststättengewerbe diskutiert. „Der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel ist und bleibt eines der Schlüsselthemen für den Tourismus in unserem Land. Die Sicherung des Fachkräftebedarfes im Hotel- und Gaststättengewerbe ist eine zentrale Voraussetzung, um konkurrenzfähige Dienstleistungen und Produkte anbieten zu können. Fachkräfte sind nicht nur Dienstleister des Gastes, sie sind ökonomisch das Humankapital des Arbeitgebers, sie sind die soziale Ressource des Arbeitgebers und sie sind der Garant dafür, dass sich Gäste wohlfühlen und wiederkommen“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Es muss darum gehen, ganzjährige Beschäftigung im Gastgewerbe möglichst mit ganzjähriger Auslastung zu verbinden. „Viele Unternehmen selbst im Land arbeiten daran, durch attraktive Angebote die Auslastung ihrer touristischen Einrichtungen auch in der Nebensaison auszubauen“, so Glawe weiter. Das Wirtschaftsministerium unterstützt Unternehmen bei Investitionen in saisonverlängernde Maßnahmen, wie zum Beispiel bei Investitionen in Wellnessbereiche oder Tagungsangebote.

„Entscheidend ist, dass die Gäste auch abseits der saisonal starken Sommermonate am Ende unser Land besuchen. Hierfür setzen wir Anreize. Kommen mehr Gäste auch im Frühjahr, Herbst und Winter um in Wellnessbereichen zu entspannen oder Tagungen durchzuführen, wird mehr Personal über einen längeren Zeitraum benötigt. Investitionen in ganzjährige Angebote sichern auch Beschäftigung in touristischen Unternehmen“, so Glawe weiter.

Es ist klar, dass die hohe Saisonalität in der Branche ein Hemmschuh für qualifizierte Fachkräfte ist. „Das ist für Mecklenburg-Vorpommern gleichermaßen eine wirtschaftspolitische und arbeitsmarktpolitische Herausforderung“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Der Minister machte deutlich, dass in erster Linie auch die Unternehmen und die Sozialpartner der Branche gefordert sind, tarifliche Lösungsansätze zu entwickeln.

Der touristische Arbeitsmarkt ist ein Zukunftsfeld in der neuen Landestourismuskonzeption. „Wir bündeln dabei unsere zahlreichen Ansätze und richten sie stärker auf Regionen und Branchen aus. Wir wollen damit das Image einer Beschäftigung im Tourismus verbessern, vorhandene Arbeitsmarktpotenziale im Land heben und verstärkt Arbeitskräfte auch von außerhalb für uns gewinnen. Außerdem wollen wir darauf hinwirken, dass die Wohnmöglichkeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter für touristische Arbeitskräfte verbessert wird“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Glawe abschließend.


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