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(Wahlwerbung) Müritzer Unternehmungsgruppe (MUG) will Veränderungen und mehr Einfluss in Waren

24. Mai 2019

Sie mischt nun schon seit rund 15 Jahren in der Kommunalpolitik an der Müritz mit und will auch künftig mehr als ein Wörtchen mitreden: Die Müritzer Unternehmungsgruppe, kurz MUG genannt, bereichert als Freie Wählergemeinschaft die Kommunalpolitik der Müritz-Region und möchte ihr Engagement gerne ausbauen. Das erklärten Ingo Warnke und Olaf Gaulke, die in der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode für die MUG in der Stadtvertretung saßen.
Ein Interview:

Herr Warnke, es gibt ja auch nach so langer Zeit noch das Vorurteil, dass es sich bei der MUG um nur Unternehmer handelt…

Das ist nicht so. Wir heißen nicht Unternehmer-, sondern Unternehmungsgruppe und freuen uns über jeden, der Lust hat, sich zu engagieren und setzen uns auch für alle ein – egal ob sie Unternehmer, Angestellte, arbeitslos oder Rentner sind.

Was unterscheidet die MUG von den großen Parteien?

Wir sind unabhängig von Parteien und nur unserem Gewissen verpflichtet. Wie wir in dieser Legislaturperiode gemerkt haben, gibt es mit der CDU, der SPD und den Linken keine Veränderung in unserer schönen Stadt. Ihnen fehlen Visionen, ihnen fehlt der Mut. Bleiben die Verhältnisse in der Stadtvertretung so wie jetzt, wird es im Jahr 2029 keine neuen Kitaplätze geben, die Wohnungsnot wird weiter ansteigen, und der Tourismusverkehr wird jedes Jahr einen neuen Höhepunkt finden.

Man hatte in der Vergangenheit häufig den Eindruck, dass es in der Warener Stadtvertretung kein Miteinander für die Stadt, sondern häufig ein Gegeneinander zum Nachteil der Stadt gab…

Ja, leider, da hat das Parteibuch zu oft eine Rolle gespielt, und ich bin mir sicher, dass manch ein Stadtvertreter hier und da gerne anders gestimmt hätte, aber nicht konnte, weil seine Fraktion ein Ziel ausgegeben hatte. Das darf nicht sein. Deshalb auch unser Motto für diese Wahl: Miteinander wertvoll handeln!

Als es vor kurzem um die Zukunft von Warens Schulen ging, hat sich auch die MUG mächtig ins Zeug gelegt, viel Zeit investiert, mit den Betroffenen gesprochen, am Ende aber doch eine Niederlage einstecken müssen.

Ja, leider. Das war sehr bitter, und wir sind nach wie vor der Überzeugung, dass unser Vorschlag – der Neubau von zwei Schulen – die bessere Wahl gewesen wäre. Für die Schüler, aber auch finanziell. Und wir sind uns sicher, dass sich die von den Parteien mehrheitlich beschlossene Sanierung schnell als Fehler herausstellen wird.

Wofür steht die MUG in den kommenden Jahren, was für Ziele gibt es?

Auf jeden Fall wollen wir mehr Freizeitmöglichkeiten in Waren schaffen, und zwar ausdrücklich nicht nur für Urlauber, sondern auch für Einheimische. Ganz oben auf der Liste steht dabei eine Schwimmhalle, die wir hier dringend brauchen. An den Aqua Regia Park glauben wir schon lange nicht mehr.
Ansonsten setzen wir uns weiterhin für neue Kitaplätze ein, und auch den von uns favorisierten Schulneubau haben wir noch nicht ad acta gelegt.

Zum Schluss: Was wünschen Sie sich für den Wahltag?

Wir wünschen uns, dass alle Warener von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und ihre Chance nutzen, etwas in unserer Stadt zu verändern.


5 Antworten zu “(Wahlwerbung) Müritzer Unternehmungsgruppe (MUG) will Veränderungen und mehr Einfluss in Waren”

  1. Tom sagt:

    Als Bauunternehmer muss man natürlich für eine große Bautätigkeit sein.

    Schwimmhalle
    Schulcampus mit Neubau von 2 Schulen
    Ortsumgehung

    Und das alles bitte aus Steuergeldern – selbstverständlich.

    Eine Schwimmhalle wäre schon lange gebaut worden, von einem Privatinvestor, wenn sie sich rentieren würde.
    Leider ist die Stadt aber zu klein und die Nachfrage wäre nicht groß genug. Es wäre ein Zuschussgeschäft.
    Ich als Nicht-Schwimmhallennutzer fände das nicht Okay, wenn die mühsam erarbeiteten Steuergelder der Stadt (also auch meine) für eine einzige Sache draufgehen (Schwimmhalle).
    Nur damit die Stadt mit 4 großen Seen an den Stadtgrenzen von sich behaupten kann, dass man eine Schwimmhalle hat.

  2. East West sagt:

    Der Bau einer Schwimmhalle ,sollte an oberster Stelle nach den Wahlen stehen. Ich denke das sich da auch soweit alle einig sind. Denn in den kalten Monaten ab Oktober bis Mai, brauchen wir eine Schwimmhalle,damit unsere Kinder vernünftig Schwimmunterricht bekommen können. Und man auch mal,einfach nur schwimmen gehen kann. Deshalb sollte eine Schwimmhalle unbedingt kommen.

    • Tom sagt:

      Aber dann bitte in 5 Jahren nicht meckern, wenn die Stadt allein durch die Schwimmhalle über 500.000 Euro jedes Jahr zusätzlich überweisen muss. Oder sogar noch mehr.
      Und komisch:
      Wir haben jetzt schon länger keine Schwimmhalle mehr hier in Waren (und Klink).
      Und trotzdem lese ich jedes Jahr von Schwimmkursen für Kinder/Schüler. Selbst hier bei WsM.

      Wie gesagt: „unbedingt“ finde ich die extrem falsche Wortwahl.
      Es wäre schön, aber da gibt es vorher noch ganz andere Baustellen in Waren anzupacken.
      Wenn man mit denen fertig ist, kann man gerne über eine Schwimmhalle nachdenken.

      • Rainer sagt:

        Soso, die Stadt müsste dann jährlich 500.000 Euro zusätzlich für eine Schwimmhalle überweisen. Ich weiß nicht, woher die Zahlen stammen, aber ich weiß, das für die Gebäude am Amtsbrink monatlich horrende Summen für die Miete bezahlt werden. Das scheint aber völlig normal zu sein.

        • Tom sagt:

          Die Warener CDU gab vor ein paar Tagen Auskunft.

          https://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/wahlwerbung-was-will-die-warener-cdu-in-den-naechsten-fuenf-jahren-erreichen/

          Zitat: „Die Umsetzung eines „Projekt Schwimmhalle“ ist hier möglich. Eine Studie hierfür liegt bereits vor. Das Investitionsvolumen beträgt zwischen 9,5 und 12,7 Millionen. Die CDU sagt hierzu, dass es hierfür leider keine Landesunterstützung gibt. Folglich muss entweder die Stadt oder ein Privatinvestor allein bauen. Bei jährlich 52 000 Besuchern mit einem Eintritt bei 5 EUR stehen Betriebskosten von ca. 750-835 TEUR entgegen. Die Differenz müsste der Stadthaushalt von mindestens 490 TEUR tragen.“

          Was die CDU hier verschweigt ist, ob in den jährlichen Betriebskosten die Bausumme (Kreditraten) enthalten sind oder ob die 9,5 bis 12,7 Millionen Euro noch oben drauf kommen.
          Und das alle unter der Berechnung von pro Jahr 52000 Besuchern zu je 5 Euro.

          Ja, am Amtsbrink ist sehr teuer.
          Aber teilweise ist auch der Landkreis untergebracht (hat mit den Stadtfinanzen also nichts zu tun) und die Verwaltung muss irgendwo ja arbeiten.

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