Auf große Entdeckungstour haben sich gestern Mädchen und Jungen der Warener Kita „Haus Sonnenschein“ begeben. Nach einem vorgezogenen Frühstück wanderten die Lütten samt drei Erzieherinnen von der Goethestraße zum Warener Bahnhof. Und hier sollte das Abendteuer bereits mit einer kurzen Zugfahrt beginnen.
Von Gleis 3 aus ging es mit der Regionalbahn nach Jabel. Auch wenn es lediglich elf Minuten dauerte, war dies schon eine spannende Angelegenheit. Vom kleinen Jabeler Bahnhof aus wurde das beschauliche Dorf erkundet, der Vormittag verging wie im Flug.

Und das war auch das nächste Ziel der wissbegierigen Gruppe. Im Schullandheim wurden die Räuberhöhle sowie das Hexenhaus bezogen und die Nachtlager vorbereitet. Denn fern des elterlichen Heimes wollten die Kinder gemeinsam übernachten. Ausgerüstet mit Schlafsäcken und Kuscheltieren wurden die Zimmer aufgeteilt. Aber natürlich dachte noch keiner so wirklich ans Schlafen, denn es gab ja noch jede Menge zu entdecken.
Was, das wusste Matthias Poeszus. Der Leiter des Jugendwaldheimes Loppin hatte sich Dennis Futterlieb als Verstärkung mitgebracht und begrüßte die Kinder herzlich inmitten der Natur. Nach einer kurzen Erkundung des weitläufigen Geländes, wurden zwei Gruppen gebildet, um verschiedene Stationen zu absolvieren. Und die erste wartete bereits unmittelbar auf dem Gelände des Jugendwaldheims. „Wir haben hier seit dem Wochenende eine neue Ameisenkolonie“, zeigte Matthias Poeszus auf einen kleinen Erdhaufen, in dem mächtig Bewegung herrschte. „Das ist die große rote Waldameise“, erklärte der Mitarbeiter der Landesforst.
Fasziniert vom emsigen Treiben waren die Kinder kaum loszureißen, doch der Wald bot noch viel mehr. Pflanzen und Tiere wurden bei der Wanderung besprochen und spielerisch erforscht. Mit jeder Menge neuem Wissen und vielen Eindrücken im Gepäck führte der Weg schließlich wieder in das Jugendheim. Hier gab es eine heiße Grillwurst, Knüppelkuchen und natürlich auch das Fußballspiel Deutschland gegen Nordirland. Auch wenn einige Kinder eigentlich die Nacht durchmachen wollten, schliefen alle zufrieden und erschöpft in ihren Betten ein.
Text und Fotos: DRK Mecklenburgische Seenplatte







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