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Warener Vorschul-Kids bewirtschaften eigenen Garten

24. Juli 2019

Über gute und schlechte Nachbarn haben die Kinder des Waldorfkindergartens „Nesthäkchen“ in Waren einiges lernen können Allerings doch nicht so, wie man jetzt vielleicht meinen könnte, sondern im Garten, denn auch dort gibt es gute und schlechte Nachbarn – Pflanzen, die sich entweder ergänzen und gegenseitig die Schädlinge fern halten, oder aber gegenseitig die Nährstoffe rauben.
Das haben die Mädchen und Jungen im Schulgartenunterricht zusammen mit der Schulgärtnerin Manuela Salchow vom „Landschaftspflegeverband Mecklenburger Endmoräne“ e. V. im Rahmen des Projektes „Natur im Garten“ gelernt.

Bei diesem Projekt wurde gemeinsam mit Kindern und Eltern ein neuer Schulgarten angelegt, der vor allem von den Vorschulkindern bewirtschaftet wurde, damit alle Kinder frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten wachsen sehen und später ernten und verzehren können. Die Kinder haben beispielsweise Kräuterbutter und Tee selbst zubereitet. Besonders beliebt waren die Himbeeren und Erbsen aus eigener Ernte.

„Wir sind stolz, dass wir ausgewählt wurden und wir gemeinsam mit unsren Kindern eine ökologische Erziehung vermitteln können. Hier geht es darum, eine ehrfurchtsvolle Haltung zu unserer Umwelt zu vermitteln. Allem Lebendigen – Pflanzen, Tiere, Käfern und so weiter – begegnen wir mit Interesse und staunender Achtung. Die Natur kann als lebendiger Organismus erlebt werden. Hier ist das Vorbild beziehungsweise das Vorleben ein wichtiger Bestandteil“, so die Kitaleiterin Renate Winter. Das sei prägend bis ins Erwachsenenalter.


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