Er ist 5000 Jahre alt, sitzt am Feuer und könnte in manchen Dingen für die heutige Gesellschaft durchaus ein Vorbild sein: Der Müritz-Ötzi. „Es geht in der neuen Ausstellung auch darum, dass die Menschen schon in der Steinzeit die erneuerbaren Rohstoffe nutzten“, sagt Falk Roloff-Ahrend, Leiter des Landeszentrums für erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz.
Die Steinzeitmenschen – sein Skelett wurde 2007 in Rechlin gefunden – bauten mit ihren Steinäxten die damaligen Häuser aus Holz, wie man in der Schau sehen und hören kann.
Vor wenigen Tagen war „großer Bahnhof“ im Leea: Nach mehr als drei Jahren wurde die neue Dauerausstellung „Ressourcenkammer Erde“ eröffnet. Damit ist die Einrichtung an der Bundesstraße 96, die Verbrauchern die Energiewende auf möglichst einfache Weise nahebringen will, nun komplett. In dem futuristischen Haus gibt es ein Schülerlabor, Tagungsräume, Schulungen sowie neben der Dauerschau auch aktuelle Wechselausstellungen. Wer sie sehen will, muss aber auch Eintritt bezahlen: 7,50 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder ab 4 Jahren lauten die aktuellen Preise , Gruppentarife sollen günstiger sein.


Das Landeszentrum, das nun auf mehr Gäste hofft – vielleicht auch von der Müritz – hat zehn Mitarbeiter und wird von den Neustrelitzer Stadtwerken betrieben. Daneben arbeitet das Biomasseheizwerk, das mit Holzhackschnitzeln arbeitet.
Öffnungszeite und Ansprechpartner: http://www.leea-mv.de/index.php/erlebiswelt-gmbh







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