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Weniger Straftaten, mehr aufgeklärte Fälle an der Müritz

15. April 2015

Die Polizeiinspektion Neubrandenburg, zu der auch die Müritz-Region gehört, hat in diesen Tagen die Kriminalitätsstatistik für 2014 herausgegeben und kann erneut eine sehr hohe Aufklärungsquote präsentieren. Und: Die Zahl der so genannten Rohheitsdelikte, der Autodiebstähle sowie der Vermögens- und Fälschungsledikte geht zurück. Dagegen tauchen in der Statistik nach wie vor viele Wohnungseinbrüche auf, und die Widerstände gegen Polizeibeamte nehmen deutlich zu.

Die Aufklärungsquote liegt im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg  mit 63,54 Prozent über dem Landesdurchschnitt (60,9 Prozent). Im Altkreis Müritz wurden sogar 67,12 Prozent aller Straftaten aufgeklärt.

Alles in allem registrierten die Müritz-Polizisten 3574 Straftaten und damit rund 250 weniger als 2013.

Und noch ein paar interessante Zahlen:

An der Müritz wurden im Jahr 2014 genau 1928 Tatverdächtige ermittelt, darunter 155 nichtdeutsche Frauen und Männer.

Im Bereich der Rohheitsdelikte (Raub, räuberische Erpressung, Raubüberfälle, Körperverletzungen und Straftaten gegen die persönliche Freiheit) wurden in der Müritz-Region 489 Fälle erfasst (2013: 434).

Polizeikelle Halt PolizeiIm Bereich der Gewaltkriminalität liegt die Zahl der Fälle an der Müritz bei 74 (2013=65)

Straßenkriminalität: Die Zahl der Straftaten, die auf öffentlichen Wegen und Plätzen begangen wurden, ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls zurückgegangen, und zwar von 603 auf 571.

Rauschgiftdelikte sind in der Regel Kontrolldelikte. Die Müritz-Beamten erfassten im Jahr 2014 insgesamt 470 Delikte in diesem Bereich. 2013 waren es mit 525. Die Aufklärungsquote ist bei Drogen-Straftaten weiterhin auf sehr hohem Niveau und liegt bei 98,1 Prozent

Bei den Diebstahlshandlungen ist ein Rückgang von 1370 auf 1197 Fälle zu verzeichnen.

Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Autodiebstähle. So kamen 2013 an der Müritz noch 60 Fahrzeuge weg, im letzten Jahr waren es 39.

Bei den Wohnungseinbruchsdiebstählen ist entgegen dem Landestrend kein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. 2014 mussten die Polizisten der Müritz-Region 28 Wohnungseinbrüche aufnehmen, sechs weniger als 2013. Am Tage ist in 15 Fällen in die Wohnungen eingebrochen worden.

Die Fallzahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte ist erneut gesunken. 2013 wurden 517 Fälle erfasst, ein Jahr später 509.

Die sogenannte Cybercrime (Internetkriminalität) ging an der Müritz erheblich zurück. Gab’s 2013 noch 251 Anzeigen, waren es 2014 nur noch 98

Aber: Immer öfter sehen sich Polizisten auch an der Müritz „widerspenstigen“ Menschen gegenüber. Die Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte stiegen von 9 auf 22.


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