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Wenn ausgerechnet zur Eröffnung die Kaffeemaschine streikt

28. November 2022

Mit dem urgemütlichen Café „limlaru“ in Neu Schönau hat sich Familie Henkel einen Traum erfüllt. Am Sonntag wurde es nach jahrelanger Arbeit endlich eröffnet (WsM berichtete). Das wollten offenbar sehr viele Müritzer gleich einmal testen, was allerdings am Haus zu Parkplatz-Problemen und leider auch Ärger mit den Nachbarn führte. Außerdem gab’s ausgerechnet zum Eröffnungstag eine Panne. Die Kaffeemaschine fiel aus.
Das alles veranlasste Sandra Henkel zu einem Brief, in dem sie einerseits um Entschuldigung bittet und andererseits einen großen Wunsch hat: Ein friedliches Miteinander.
Hier der Brief von Sandra Henkel:

Am 1. Adventssonntag haben wir voller Erwartung, Aufregung und Freude unser kleines Café “limlaru” in Neu Schönau eröffnet. Es kamen so viele wunderbare Gäste und wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns auf diesem Wege noch einmal für ihre Glückwünsche und besonders für ihre Geduld zu bedanken. Wenige Minuten vor der Eröffnung ist uns eine Katastrophe widerfahren – die Kaffeemaschine ist ausgefallen und wir mussten den Kaffee mit der Hand filtern. Der Ansturm war so groß, dass wir unsere Gäste nicht so bedienen konnten, wie wir es uns in unserer Vorstellung ausgemalt haben. Dafür möchten wir uns nochmals entschuldigen. Wir werden fieberhaft an unseren Missgeschicken arbeiten, lieb gemeinte Hinweise unserer Gäste aufnehmen und alles dafür tun, dass es am nächsten Sonntag viel besser klappt.

Wir müssen aber noch eine andere Sache ansprechen, die einen dunklen Schatten auf unser “limlaru” geworfen hat. Im Vorfeld war uns klar, dass die Zeiten schwierig sind. Es gibt so viel Ängste, so viel Missverständnisse unter uns.

Eine unserer Töchter hat das Down Syndrom. Wir haben so häufig Ausgrenzung, böse Blicke und Abneigung gespürt, dass wir irgendwann den Rückzug angetreten haben und uns häufig gar nicht mehr getraut haben, in die Öffentlichkeit zu gehen, selbst das Einkaufen war so oft eine Qual für uns. Genau darum wollten wir mit unserem Café einen Ort erschaffen, an dem wirklich jeder willkommen ist und jeder sich wohl fühlen darf.

Von unseren Gästen haben wir erfahren, dass es aufgrund der Parkplatzsituation zu Auseinandersetzungen mit einigen unserer Nachbarn gekommen ist. Leider mussten wir auch erfahren, dass einige Gäste wieder kehrtgemacht haben. Dafür möchten wir uns zunächst auf beiden Seiten entschuldigen. Auf der einen Seite möchten wir auf gar keinen Fall, dass sich unsere Nachbarn durch unser Café gestört fühlen, auf der anderen Seite soll niemandem, der uns besuchen möchte, der Weg versperrt werden.

Dafür muss es Lösungen geben. Dafür wird es Lösungen geben. Zunächst einmal können wir einfach nur um Verständnis bitten, um ein friedliches Miteinander auf beiden Seiten. Unsere Welt hat gerade große Probleme. Vielleicht können wir sie ein kleines bisschen besser machen, wenn wir miteinander reden. Damit meinen wir auch uns als Familie.

Wir machen Fehler, wir haben nicht alles bedacht – das wird auch in Zukunft so sein. Es ist unmöglich, es jedem recht zu machen.

Nachdem wir nach der Eröffnung am frühen Abend unser Café geschossen haben, ließen wir den ganzen Abwasch stehen und liegen – ein wirklich großer Berg – und machten uns auf den Weg zu den Nachbarn, die sich gestört gefühlt haben. Leider hat niemand uns die Tür geöffnet.

Einige unserer Gäste fühlten sich beim Anblick unserer Caféeinrichtung an den kleinen Laden aus dem Film “Chocolat” erinnert und tatsächlich hat dieser Film uns durch die Bauarbeiten begleitet. Wer diesen Film kennt, wird wissen, dass es dort einen heftigen Widerstand der Nachbarschaft gegen die Chocolaterie gab und dass der Nordwind die Besitzerin so manches Mal vertreiben wollte.

Wir verspüren gerade diesen Nordwind. Wer diesen Film kennt, weiß aber auch, wie er ausgeht. Am Ende feiern Nachbarn und Gäste gemeinsam ein Fest und tanzen zusammen…


17 Antworten zu “Wenn ausgerechnet zur Eröffnung die Kaffeemaschine streikt”

  1. SH sagt:

    Ich habe mit mir gerungen „WsM“ heute zu kontaktieren um unseren Eindruck von der Dorfstimmung kundzutun, nun seid Ihr mit diesem Artikel zuvorgekommen, danke!

    Unser Erlebnis:
    Im Ort angekommen und nur kurz das Auto angehalten um nach einer Parkmöglichkeit Ausschau zu halten, kam ein in der Öffentlichkeit bekannter Herr „angestürmt“, um aufgeregt zu erklären, dies sei Privatland,
    dabei standen wir noch auf der Dorfstraße.
    Wir waren fünf Personen und alle zutiefst über den anschließend aggressiven Aufschrei „Scheiß Kaffee… “ des besagten Herrn erschrocken.
    Eine verstörende Situation ereignete sich später im Kaffeehaus, es kamen mit Aggession geladen eine Frau und ein Mann herein und schrien umher.
    Uns ist auch einiges aufgefallen was nachgebessert werden muss, aber jeder wächst mit seinen Aufgaben und für den Mut in diesen Zeiten verdient die Familie Respekt und Zuspruch.
    Und alles nur weil sich einige Anwohner um ihre Ruhe gebracht fühlen, dabei ist gegenüber eine grosse Anlage für Feriengäste.
    Eine sehr angenehme liebevolle Familie, wir kommen wieder.

  2. Eine Müritzerin sagt:

    Hallo Liebe Familie Henkel,
    Respekt für diese lieben Worte. Wir waren selbst nicht vor Ort aber ich möchte Ihnen hiermit viel Kraft und Mut schicken weiterzumachen. Gerade jetzt in dieser Zeit ist ein Miteinander wichtig. Man merkt wie viel Liebe und Arbeit Siee in das Café gesteckt haben und es tut mir sehr leid, das die Nachbarn Sie vor verschlossenen Türen stehen haben lassen. Wir werden Sie auf jeden Fall bald besuchen und auch gern woanders parken um die Nachbarn nicht zu stören. Alles Gute, viel Durchhaltevermögen und Kraft. Und PS. jeder hat einmal angefangen, Fehler passieren, gerade das macht sympathisch und ist menschlich. Was Ihre Tochter betrifft, wir schauen gerade die Doku von Melzer und dem Restaurant wo ausschließlich Jugendliche mit Down Syndrom arbeiten. Hat unsere Sichtweise auch verändert. Viele Menschen haben Angst weil sie nicht wissen, wie sie mit Menschen mit Down Syndrom umgehen sollen. Sie sind absolut liebenswertige Menschen, eigentlich was ganz besonderes und vor allem ehrlich…
    Liebe Grüße und Aufgeben ist keine Option. 😉🥰

  3. Voet sagt:

    Liebe Familie Henkel, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem kleinen Café und dem mutigen Schritt.
    Bitte lassen Sie sich durch nichts von Ihrem Vorhaben abbringen-auch Neid muss man sich erarbeiten! Schade, dass es derart intolerante Menschen gibt, Ihre Nachbarn gehören offensichtlich dazu.
    Welcher Mensch mit Verstand stört sich bitte an einem Down Syndrom? Wer traut sich zu entscheiden, was normal ist, was nicht?
    Ganz viel Glück für Sie alle und bis bald.
    🥰

  4. Ute sagt:

    Hallo wir waren am Sonntag leider nicht im Kaffee ☕️ aber werden es nachholen! Versprochen 🙋‍♀️!
    Hoffentlich haben die Nachbarn sich dann wieder akklimatisiert und wir können den Besuch genießen. Ich schäme mich für unsere Mitbürger und wünsche der Familie Henkel einen guten Start!

  5. stefan garmshausen sagt:

    Leider schlugen die Wellen hoch in Neu Schönau und es kam, wie vorauszusehen war, zu einigem Unfrieden in dem kleinen, abgeschiedenen Dörfchen, in dem es ca. zehn Häuser und ein Seminarhaus gibt. Die Gemeinde hat vor wenigen Jahren eine kleine Stichstraße über einen Gutshof zum Haus der Henkels bauen lassen, um diese sozusagen anzuschließen. Diese kleine Straße ist aber eine öffentliche Straße mit geringer Breite und erschließt ebenfalls noch ein anderes Grundstück. Dies ist also nicht Henkels Straße und diese ist ebenfalls nicht als Parkplatz geeignet, was Henkels ebenfalls schon vor längerer Zeit ihren Nachbarn mitgeteilt haben, die diese wohl auch mal benutzen !? Genug der … Da die Familie Henkel jedoch nur drei Parkplätze vor Ihrem Grundstück bereitstellen kann ist es verwunderlich, das der Landkreis dieses Cafe so genehmigt hat, zumal wir Gemeindevertreter bereits im Vorfeld unsere Bedenken geäußert hatten. Es ist schon schön, sich einen „Lebenstraum“ zu erfüllen und zum Beispiel ein Cafe zu eröffnen, es muss aber nicht zwingend auch der Lebenstraum der Nachbarschaft sein, wenn am Wochenende das Dorf voller Autos steht und Trubel herrscht. Viele Menschen haben die ganze Woche Trubel und freuen sich auf ein ruhiges Adventswochenende. Das Seminarhaus beispielsweise hat einen eigenen Parkplatz und macht in dieser Weise kein Aufsehen von sich, seit Jahren gibt es ein ausgewogen gutes und friedliches Miteinander in der Dorfgemeinschaft. Ich denke hier ist der Ball jetzt im Spielfeld der Cafe- Betreiber, hier die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen und ich finde es auch unangebracht, die Bewohner von Neu Schönau für ihre angebliche Intoleranz zu kritisieren. Hier findet leider gleich eine Vorverurteilung und Ursachenverdrehung statt, die einem Ärzte- bzw. Psychologenpaar nicht ansteht.

    Mit freundlichen Grüßen Stefan Garmshausen

  6. Ingolf sagt:

    Liebe Familie Henkel, wir ziehen den Hut, dass Sie in diesen doch recht schwierigen Zeiten diesen mutigen Schritt zur Eröffnung Ihres Cafés gegangen sind. Wir haben eine ausgeprägte Schwäche für so liebenswerte Orte wie Hofläden, kleine Cafés oder gar die Kombination aus beidem. Lassen Sie sich um alles in der Welt nicht von Missgeschicken oder Missgunst einschüchtern. Wir werden so bald wie möglich bei Ihnen vorbeischauen. Ihnen wünschen wir weiterhin viel Mut und zunehmend freudige Begebenheiten mit allen Gästen in Ihrem neuen Café und ein sich entspannendes Verhältnis zu Ihren Nachbarn.

  7. Willy sagt:

    #Stefan Garmshausen# Wahrscheinlich wissen Sie als Gemeindevertreter ja auch, wenn keine gesetzlichen Versagungsgründe vorliegen, der Antragsteller-hier Familie Henkel- einen gesetzlichen Anspruch auf Genehmigung ihres Antrages haben.
    Jetzt habe ich mir den Standort mal auf der Landkarte angeschaut und bewundere den Mut der Fam. Henkel dort ein Caffe zu eröffnen. Wenn denn soviele Autos dastehen, wie von Ihnen gesagt, muss das ja ein Geheimtipp sein. Wer in dieses Caffe fährt kann doch wohl nicht als potenzieller Störer des Friedens im Ort sein. Es fällt mir schwer das zu glauben oder kommt da die mecklenburger Sturheit – die vielen nachgesagt wird- durch?
    Nachdem dieses Caffee soviel Wirbel im Ort erzeugt hat, bin ich natürlich Neugierig geworden und werde 2023 dort einen Caffee trinken.

  8. Simon Simson sagt:

    Stefan Garmshausen, wenn ich Ihre klaren Zeilen lese, kann ich sie inhaltlich gut nachvollziehen, zum Beispiel die kraftvolle Schuldzuweisung, die apodiktischen Hinweise auf Recht, Rechthaben und qua Amtes Recht sowieso bekommen. Verbindende Worte fand ich nicht. Für solche wurden sie ja auch bestimmt nicht gewählt. Ich suchte, fand aber auch keinen Lösungsansatz, nicht mal eine Einladung zum Gespräch bei Ihnen mit funktionierender Kaffeeversorgung. Aber sowas ist gefährlich! Wer gut gemeinte Vorschläge macht, kriegt postwendend auf die Fresse, von denen, die nie welche machen und nur darauf lauern. Hier ist ein beliebter Platz für solche Reaktionen. Lassen Sie also die Familie Henkel Vorschläge machen, denn dort liegt ja der Ball. Punkt. Wenn Sie die Schotten mit ihren Mitstreitern dichtmachen, möge die Familie sie an die Kirchentür nageln. Aber dann, wenn ach so unmögliche Vorschläge kommen, sind Sie es, der wieder nur draufhauen braucht oder einfach nichts tun. Das ist übersichtlicher, als sie weiterzuentwickeln. Machen Sie weiter so. Das klappt immer. Übrigens, dieses Verhalten erinnert an die Protagonisten einer Partei, die mit dem Schwups-Pfeil nach oben. Ich weiß aber nun nicht, ob Sie zu dieser Truppe gehören. Passen würde es.

  9. Anna sagt:

    Liebe Familie Henkel, Ihren Mut und auch Ihnen Optimismus bewundernd möchte ich mich im Namen der manchmal sturen Mecklenburger entschuldigen. Ich selbst wohne in einem kleinen Dorf bei Röbel und kann mich sowohl in die eine als auch die andere Seite hineinversetzen. Betroffen macht mich die Art und Weise wie der Konflikt angegangen wird seitens des Nachbarn, ABER es spiegelt die derzeitige weltliche Situation wider. Und hier appelliere ich an den gesunden Menschenverstand im Großen wie im Kleinen: Aggressivität, Anfeindungen sind wenig zielführend, ein friedliches MiteinanderREDEN, konstruktive Kritik, Lösungsvorschläge, Kompromisse wären hier doch effektiver, oder? Wo ist unsere Einigkeit, unser Teamspirit geblieben, wo der Gedanke, dass wir alle in einem Boot sitzen?
    Liebe Familie Henkel, ich wünsche Ihnen alles Gute, viel Kraft und Durchhaltevermögen und ein gut gefülltes Café – da ich selbst am Eröffnungstag nicht dabei sein konnte, bin ich nach wie vor motiviert, demnächst vorbeizuschauen. Ich denke auch, dass Ihr mutiger Brief und die hier eingegangenen Kommentare (auch die kritischen) eine gute Werbung sind, machen Sie bitte weiter – solche Menschen braucht das Land, die mit Mut, Standhaftigkeit und Freundlichkeit etwas GUTES tun.
    Ich freu mich auf einen Kaffee (egal ob aus der Maschine oder handgebrüht), denn ein Kleinod wie dieses ist Balsam für unsere Seelen.

  10. Stefan sagt:

    Egal wie man es betrachtet:
    Das Café ist in aller Munde und hat mit diesen Ereignissen eine ungeahnte Werbefläche erhalten.
    Ob diese den Unmut wert ist? Sicher nicht.
    Aber wenigstens ist es besser als nichts.

    Von einer Gemeinde wünscht man sich allerdings mehr Unterstützung als nur kritische Worte.
    Eine Gemeinschaft kann von Engagement auch profitieren.
    In den letzten Jahren sind kleine Stände vor den Häusern mit Eiern, Obst und Marmeladen wieder modern geworden. Besitzer dieser kleinen Stände wären dankbar für etwas mehr Kundschaft.
    Ganz nebenbei bezweifle ich einen dauerhaften Ansturm der Hundertschaften. Es wird sich einpendeln und damit wird sich auch die Parkplatzsituation entschärfen.

    Vielleicht kann die Gemeinde bis dahin ein Lösung mit Familie Henkel und den übrigen Anwohnern finden.
    Platz für Parkplätze sollte es doch eigentlich geben, wenn auch vielleicht nicht direkt vor der Tür.

  11. Warener Oldie sagt:

    Vielleicht ist es ja möglich, das beide Parteien aufeinander zugehen. So groß können die Meinungsverschiedenheiten nicht sein.
    Absolut unpassendist, das S.Simson gleich wieder die rechte Keule raus holt.

  12. Yvonne Mundkowski sagt:

    Ich weiß nicht wie man bei parkenden Autos von Trubel berichten kann. Der Trubel findet doch dann eher im Café statt. Und parkende Autos tun auch niemandem weh. Ich finde es auch sehr mutig in dieser Zeit in so einem kleinen Örtchen ein Café zu eröffnen. Und die Anwohner können sich vielleicht auch freuen nun in der Nachbarschaft mal gemütlich einen Kaffee zu trinken. Das die Parksituation nicht befriedigend ist und vielleicht nicht für immer so sein kann versteht wahrscheinlich auch die Familie. Allerdings finde ich muss man die Familie mit so viel Mut nicht gleich am Eröffnungstag so boykottieren. Ich denke um über mehr Parkplätze nachzudenken muss man auch erst mal sehen, wie das Café anläuft usw.
    Außerdem weiß ich nicht was die Berufe der Familie mit dem ganzen Kontext zu tun haben und ehrlich gesagt finde ich eher Ihren Text (Herr Gramshausen oder so ähnlich) als dissend…
    Das Ganze kommt mir auch so vor, als ob nur darauf gewartet wurde etwas negatives an dem Café zu finden und dies auch gleich der ganzen Welt mitzuteilen. Ich finde eher Sie Vorverurteilend und wenn die ganze Dorfgemeinschaft sich so gut versteht, Familie Henkel gehört doch dazu. Dann sollte man Ihnen auch nicht solche Steine in den Weg legen!

  13. Daniela sagt:

    Hallo , ich wohne in Neu Schönau und finde dieses Café wunderschön. Wenn sich in einem Dorf 2 oder 3 Leute über etwas aufregen, heisst es dann, dass ein ganzes Dorf intolerant is??? Es wird immer schnell pauschalisiert ! Ich freue mich über das tolle Cafe und gegen Menschen mit Downsyndrom habe ich überhaupt nichts!!! Hier wird viel vermischt. Das Parkplatzproblem muss trotzdem gelöst werden. Bin gespannt wie es weiter geht !
    Liebe Grüße aus Neu Schönau, Daniela

  14. Stefan Garmshausen sagt:

    Vielen Dank für die letzte Wortmeldung (Daniela) nichts anderes wollte ich mit meinem Beitrag sagen. Alles Gute für das Café und wenn die Parkplatzsituation gelöst werden kann, gibt es ja auch keine weitere Beeinträchtigung für andere Bewohner und es würden sich sicher alle beruhigen. Ich habe nichts gegen Familie Henkel und wünsche Ihnen alles Gute! Ich bin nur angesprochen worden und habe mich als Gemeindevertreter bemüßigt gefühlt auch die andere Seite darzustellen, weil sich andere Beteiligte das hier nicht trauen. Man merkt ja was da gleich auf einen zukommt, wenn man sich öffentlich äußert. Als Gemeindevertreter ist man aber auch nicht gewählt um sich unbedingt nur Freunde zu machen. Freundliche Grüße Stefan Garmshausen

  15. Simon Simson sagt:

    Doch Herr Garmshausen. Sie wurden gewählt, weil man Ihnen zutraut, die Interessen der Bürger um Sie herum zu vertreten. Sie sollten nicht nur nichts GEGEN eine bestimmte Familie, sondern für diese wie jede andere in Ihrer Gemeinde übrighaben. Dass Sie es nicht jedem recht machen können und keine Partikularinteressen bedienen sollen, sollte bekannt sein, fällt aber in der Politik durchgehend vom Rand. So verwundert es schon lange niemanden mehr, dass die Unternehmer in die Wahlämter drängen und das zuhauf, sodass man nur noch zwischen ihnen die Wahl hat, weil jeder Nichtunternehmer angesichts uninteressanter wirtschaftlicher Potenz auf hintere Listenplätze gekungelt wird. Das versteht auch jeder. Für welche Partei stehen Sie oder sind Sie Einzelkämpfer? Ich fand zwar viel zu Ihrer Firma https://gartengestaltung-garmshausen.de/ , aber Nullkommanichts zu Ihrem Mandat, ihrer Art der Mandatsausübung, Ergebnisse, Einbringen in das örtliche Geschehen. Tipp fahren Sie mal mit dem Rasentrecker und einem Fichtenzweig dran, lang und verteilen Gummibärchen. Läuft.

  16. Simon Simson sagt:

    Doch, Herr Garmshausen. Sie wurden gewählt, weil man in Ihrem Dorf genau Ihnen zutraut, die Interessen der Bürger um Sie herum zu vertreten. Sie sollten nicht nur nichts GEGEN eine bestimmte Familie, sondern FÜR diese wie jede andere in Ihrer Gemeinde (übrig)haben. Dass Sie es nicht jedem recht machen können und keine Partikularinteressen bedienen sollen, sollte bekannt sein, fällt aber in der Politik durchgehend vom Rand. So verwundert uns schon lange nicht mehr, dass zuhauf Unternehmer in die Wahlämter drängen, sodass man nur noch zwischen ihnen die Wahl hat, weil jeder Kleinverdiener angesichts uninteressanter wirtschaftlicher Potenz auf hintere Listenplätze gekungelt wird. Versteht auch jeder. Für welche Partei stehen Sie oder sind Sie Einzelkämpfer? Ich fand zwar viel zu Ihrer Firma https://gartengestaltung-garmshausen.de/ , aber Nullkommanichts zu Ihrem Mandat, ihrer Art der Mandatsausübung, Ergebnisse, Einbringen in das örtliche Geschehen. Tipp fahren Sie mal mit dem Rasentrecker und einem Fichtenzweig dran, lang und verteilen Gummibärchen. Läuft.

  17. lutra sagt:

    Wer ein bisschen googelt wird herausfinden, dass Stefan Garmshausen für die SPD antrat.