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Wieder versuchte Betrügereien am Telefon

10. Juli 2018

In den vergangenen Tagen kam es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gleich zu mehreren Betrugsversuchen am Telefon. Alle blieben zum Glück erfolglos. So in Satow (Gemeinde Fünfseen. Hier sollte eine 78-Jährige eine Summe von rund 1.200 Euro auf ein Konto in Thailand überweisen, um den angeblichen Gewinn eines Gewinnspiels zu bekommen. Bei einem weiteren Anruf des Tatverdächtigen gab die Frau an, kein Geld auf dem Konto zu haben.

 Eine 86-Jährige entging ebenfalls gestern in Löcknitz einem Betrugsversuch. Die Geschädigte hatte zuvor drei Anrufe von einem unbekannten Mann erhalten, der sich als ihr Schwiegersohn ausgegeben hatte und 12.000 Euro für den Kauf einer Eigentumswohnung in Polen haben wollte. Bevor es zu weiteren Absprachen kam, rief sie ihren echten Schwiegersohn an und erkannte den Betrugsversuch.

Bereits am 5. Juli erhielt ein 63 Jahre alter Mann in Waren auf seinem Handy einen Anruf. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter seiner Hausbank aus, ohne diese auf Nachfrage benennen zu können. Nach weiteren Kontrollfragen des Geschädigten beendete der Anrufer das Telefonat.

Die Polizei appelliert wiederholt zur besonderen Vorsicht bei merkwürdigen Anrufen.  Vermeiden Sie die Weitergabe persönlicher Daten am Telefon. Gehen Sie nicht auf Forderungen von Personen ein. Beenden Sie bei Zweifeln schnellstmöglich das Telefonat. Halten Sie Rücksprache mit ihren Angehörigen. Informieren Sie bei dubiosen Telefonaten mit zweifelhaftem Inhalt die Polizei unter dem Notruf 110.


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