
Ziemlich unspektakulär, wie so ein Riesen-Pfeiler in der Müritz verschwindet: Nicht übermäßig viel Lärm, keine dröhnenden Schläge und auch die Vibrationen halten sich in Grenzen. Teilweise sieht’s so aus, als wenn der Koloss sich wie in weiche Butter bohrt.
Mag sein, dass nur dieser erste „Vorzeige-Pfahl“ so glatt lief, aber die Bauexperten versprechen, dass sich das Prozedere wenig ändert. Was sich aber ändert sind die Längen der Pfeiler. Die variieren von 20 bis 40 Meter, je nachdem, auf welchen Untergrund sie stoßen. Und der ist – das wurde im Vorfeld der Arbeiten mehrfach angesprochen – alles andere als ideal. Deshalb schaffen die Experten der Spezialfirmen täglich auch nur ein bis zwei Pfähle.
Bis zum Sommer sollen dann für die Nordmole alle da stecken, wo sie hingehören. Läuft alles nach Plan, können die Müritzer schon Ende des Jahres über die neue Mole, die auch als Schiffsanlieger dient, schlendern. Apropos Plan: Sämtliche Arbeiten für den rund 8,4 Millionen Euro liegen im Zeitplan.














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