
Dann wird auch die Mutter der beiden betroffenen Kinder eine Strafe erhalten. Bei ihr plädierte die Staatsanwaltschaft für rund vier Jahre Haft wegen Beihilfe zum schweren sexuellen Kindesmissbrauch. Sie soll gehofft haben, dass der Angeklagte sie heiratet – und hatte ihm im Vorfeld der Taten kinderpornografische Fotos und Videodateien von ihren Kindern geschickt. Beide sollen die Taten vor dem Gericht in Sachsen zugegeben haben.
Der Angeklagte war Ende Oktober 2018 per Haftbefehl gesucht und in einer Wohnung in Malchow gefasst worden. Beamte durchsuchten damals die Wohnung und beschlagnahmten Beweismittel wie einen Computer.
Der Fall hatte für besonders viel Aufregung gesorgt, weil der Mann erst im September vom Amtsgericht in Waren wegen Missbrauchs eines Kindes aus seiner Familie zu einer Haftstrafe verurteilt, aber – für Beobachter erstaunlich – auf freiem Fuß geblieben war. Der einschlägig vorbestrafte Mann hatte gegen das Urteil Rechtsmittel eingelegt und zeitgleich bereits über Internet-Dating-Plattformen Kontakt zu anderen alleinerziehenden Frauen mit Kleinkindern gesucht und gefunden.







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