
Es war am Warener Hafen eigentlich ein Freitagabend, wie er nicht hätte besser sein können. Viel Betrieb in den Gaststätten, einige Hartgesottene genossen im Freien ihr Feierabend-Bier. Plötzlich durchdrangen Schreie einer Frau die Hafenidylle. Hektik kam auf, Bootsfahrer stürmten auf den Steg, von dem die Schreie kamen.
Zu den Ersthelfern zählten auch die beiden Urlauber Axel Burmann und Helmut Fischer aus Bleckede in der Nähe von Lüneburg. Beide sind ehemalige Feuerwehrleute und wissen, was zu tun ist, wenn Hilfe gebraucht wird. Doch in diesem Fall konnten auch sie nichts mehr viel machen.

Die Retter des DRK kümmerten sich unwahrscheinlich rührend um die Angehörigen und Freunde, Trost konnte in diesen Minuten aber niemand spenden.
Die Polizei sperrte den Steg, an dem das Boot mit dem Namen „Frau Klein“ lag, weiträumig ab, auch die Kripo-Leute nahmen den Tatort zunächst nicht näher in Augenschein. Sie warteten auf den Messwagen der Malchower Feuerwehr, denn nach wie vor war unklar, was an Bord los war.
Zwischenzeitlich trafen auch die Beamten der Neubrandenburger Mordkommission ein. Aber auch sie gingen erst an Bord, als die Experten der Malchower Wehr mit ihrem Messgerät los legten.

Die Wasserschutzpolizei nahm das Unglücksboot in Schlepptau und brachte es in ihren Hafen in der Gerhart-Hauptmann-Allee. Dort untersuchten die Kripoleute den Tatort weiter und bargen die Leichen.
Ebenfalls vor Or am Hafen: Warens Ordnungsamtschef Dietmar Henkel. Er nahm umgehend Kontakt mit dem Veranstalter der heutigen Automesse auf. Denn nur wenige Meter von dem Steg entfernt, an dem zwei junge Menschen starben, soll in wenigen Stunden gefeiert werden. Ob die Automesse trotz dieser Umstände steigt, entscheidet sich in Kürze.






















Waren noch mehr ersthelfer for Ort wenn ja auch ein Florian…..
Mein Beileid den Familien Mfg m.p