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Eine Mecklenburgerin lässt Wände sprechen

13. November 2014

Han1Wenn am 22. November rund 800 Gäste zum sechsten Flanierball in das Schloss in Göhren-Lebbin strömen, ist irgendetwas anders als sonst. Nicht nur die feinen Roben werden an diesem Abend die Blicke auf sich ziehen, sondern gewiss auch zwei Wände in der Eingangshalle. Und die tragen die Handschrift von Sabine Hanse, einer Mecklenburgerin, die in München lebt.

Wer allerdings eine klassische Bilder-Ausstellung erwartet, liegt falsch. Die 31-jährige Künstlerin hat’s gleich auf die ganzen Wände abgesehen. Sie betrachtet sie als große Leinwände und gestaltet diese sehr extravagant.
„Die Wände im Schloss greifen natürlich das Thema ‚Flanierball‘ auf. Beispielsweise wird eine Frau in einem wunderschönen Ballkleid zu sehen sein“, verrät die sympathische Wahl-Münchnerin, die seit sechs Jahren in der bayerischen Landeshauptstadt zu Hause ist.
Eine ungewöhnlich lange Zeit für sie, denn Sabine Hanse bezeichnet sich selbst als rastlos. Doch sie brauchte das bekannte Umfeld, um sich einen Lebenstraum zu erfüllen. Die Ex-Demminerin beschäftigte sich in ihrem Berufsleben bislang nämlich weniger mit Kunst als mit Zahlen. Sie war Controllerin in der Finanzwelt, gab einen sicheren, gut bezahlten Job auf, um das tun zu können, was ihr Spaß macht.

Han2Zu ihrem Angebot gehören neben der individuellen Wandgestaltung auch ausgefallene Collagen, Bilder, besondere Kuckucksuhren und farbenfrohe Gehörne. Einen Teil ihrer Kunst können die flanierenden Ballgäste am 22. November bewundern.

Und auch wenn Sabine Hanse ihre Galerie „Heartelier“ in München betreibt, ist die junge Künstlerin doch sehr häufig in Mecklenburg unterwegs. Zum einen, um Familie und Freunde zu besuchen, zum anderen, weil ihr Lebenspartner in Neustrelitz wohnt. Den Flanierball erlebt sie in gut einer Woche zum ersten Mal, freut sich wahnsinnig ‚drauf und hofft natürlich, dass ihre Wände nicht nur ins Auge fallen, sondern ankommen.

www.heartelier.de


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