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Online-Betrüger in Waren vor Gericht

22. Januar 2018

Vor dem Schöffengericht des Amtsgerichtes Waren muss sich am kommenden Mittwoch, 24. Januar, ein 32 Jahre alter Mann aus Neustrelitz wegen gewerbsmäßigem Betrugs verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, bei Online-Versandunternehmen Waren in erheblichem Wert bestellt zu haben, obwohl er nicht bereit oder in der Lage gewesen ist, zu bezahlen.

Dabei handelte er im Namen verschiedener Unternehmen und erweckte so den Eindruck, dass er ein solventer Kunde sei. Die gelieferte Ware behielt oder verkaufte er.

Laut Anklage ist dabei ein Schaden von rund 14 000 Euro entstanden. Außerdem soll er weitere Waren im Wert von 12 000 Euro bestellt haben, die aber nicht ausgeliefert wurden, weil man den Betrug rechtzeitig bemerkte.

Alles in allem geht es um 21 Taten.

Zur Hauptverhandlung sind zehn Zeugen geladen worden. Gewerbsmäßiger Betrug hat gemäß §§ 263 Abs. 1,2 3 StGB eine Strafandrohung von 6 Monaten bis 10 Jahren Freiheitsstrafe.


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