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Polizei will Handy-Sünder aus dem Verkehr ziehen

2. November 2017

Seit dem 19. Oktober ist die Handybenutzung für Verkehrsteilnehmer teurer. Kraftfahrzeugführer müssen anstatt 60 Euro künftig mindestens 100 Euro zahlen. Zudem gibt es mindestens einen Punkt. Auch Radfahrer müssen in Zukunft tiefer in die Tasche greifen: Werden sie mit Handy am Ohr beim Fahren erwischt, gibt es ein Verwarngeld von 55 Euro – 30 Euro mehr als vor dem 19. Oktober. Auf die Einhaltung dieser Vorschriften wird die Polizei in diesem Monat ganz besonders achten.

Das Handyverbot im Straßenverkehr ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden und ist deshalb seit 2015 im Rahmen der themenorientierten Verkehrskontrollen ein fester Bestandteil geworden.

Vielen Verkehrsteilnehmern ist die Gefahr der Handynutzung am Steuer gar nicht bewusst, dabei steigert sie das Unfallrisiko um das Zwei- bis Fünffache. Wer zum Beispiel bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h nur zwei Sekunden abgelenkt ist, ist knapp 45 Meter im „Blindflug“ unterwegs.

In den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen sind im Rahmen der Auftaktveranstaltung heute etwa 150 Polizeibeamte an
mindestens 35 stationären und mobilen Kontrollstellen im Einsatz. Neben dem Thema „Handy“ stellt „Überholen“ einen weiteren Schwerpunkt der Kontrollen dar.

Im gesamten Monat November werden in den drei Kreisen Verkehrskontrollen und Präventionsveranstaltungen durchgeführt.


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