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Randeis wird immer dicker – Müritz noch lange nicht zugefroren

1. März 2018

Der Dauer-Wind macht’s möglich: Die Eisdecke vor allem am Westufer der Müritz wächst, aber die Außenmüritz „weigert sich“, zuzufrieren. Wer in Klink auf dem Steg steht, kann etwa 300 Meter vom Ufer entfernt große frei Wasserflächen sehen. Der Wind kräuselt die Wellen und schiebt immer wieder Eisschollen in Richtung West oder Südwest. Eine ungewöhnliche Situation: Sonst war oft die Binnenmüritz wegen ihrer Tiefe der letzte Teil, der zufror.

Obwohl zuletzt ja eine Rekordkälte bis minus 17 Grad Celsius herrschten, haben die Männer vom Wasser- und Schifffahrtsamt jetzt enorm unterschiedliche Eisdicken gemessen, wie Leiter Olaf Schatzki sagte. Beginnen wir im Süden: Vipperow hat 6, Rechlin 11, Ludorf nur 3, aber die Sietower Bucht sogar 19 Zentimeter dickes Eis.

An der Waldschenke wurde am Müritzhals 13, auf dem Hof des Amtes auf der Binnenmüritz 6 und in Eldenburg 13 Zentimeter Eis gemessen. In Klink ist die Eisfläche von 100 Metern am Rand auf 300 Metern gewachsen, sagte Schatzki. Dort treiben aber enorm viele Eisschollen an. Wasservögel halten ab und an auch noch Wasserflächen frei.

Auf dem Kölpinsee, der sehr beliebt zum Eislaufen ist, haben die Männer vom Amt gerade 12 Zentimeter Eisdicke gemessen. Aber auch dort hat die Feuerwehr  wieder gewarnt, zu weit hinauszugehen. Am Wochenende bei der Eisrettungsübung sei dasfür etliche Gäste, die sich weiter hinaus gewagt hatten, durchaus gefährlich gewesen, hieß es.

 


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