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Schietwetter in Neustrelitz – Tolle Leistungen der Warener Kanuten

11. September 2017

Ein ereignisreiches Wochenende haben die Kanuten des MSC Waren in Neustrelitz erlebt. Auf dem Glambecker See fand die traditionelle Herbstregatta statt. Diesmal kämpften 400 Sportler aus 21 Vereinen um die Medaillen. Bei wechselhaftem Wetter mit Regen, Wind, zaghaftem Sonnenschein und vielen Zeitverzögerungen am Start wurde den 22 teilnehmenden Kindern aus Waren alles abverlangt.


Über die 200-Meter-Strecke gingen bei den 11-jährigen Jungen zum Beispiel 31 Kinder an den Start. Dort musste sich Ben Kühne über den Vorlauf und den Zwischenlauf für das Finale qualifizieren, in dem er dann am Ende den 4. Platz errang. Eine tolle Leistung in diesem starken Feld. Einen Tag später erkämpfte sich Ben dann noch die Silbermedaille über 1000 Meter.

Auch die anderen Jungs mussten sich gegen die zahlreiche Konkurrenz durchsetzen. Dabei kämpften sich Philipp Schröder, Lucas Zimmermann, Luca Sengebusch, Fridtjof Schmidt, Carlo und Oliver Götz, Benedikt Ramme, Aric Rettig teilweise bis ins Finale vor – aber ihnen blieb eine Medaille verwehrt.

Ähnlich erging es den Mädchen, hier gab es die einzige Medaille im K1 für Janina Koch, während Annelie Deike, Minette Engels, Klara Schnur, Hollie Duwe, Annika Spiwock, Jette Mraz, Lisa Letuschi, Carolin Klein und Antonia Mengdehl zum Teil nur knapp an einer Medaille im Einer vorbeifuhren.

Dafür hielten sich die Mädels im K4 schadlos. Im Mannschaftsboot mussten die jüngeren Mädels erstmals im Vierer einen Vorlauf fahren, um überhaupt ins Finale zu kommen. Das zeigt, wie stark das Teilnehmerfeld in diesem Jahr war, dass 16 Boote um die Medaillen kämpften. Da aber im Kanurennsport immer nur 9 Boote im Finale fahren können, mussten die Finalplätze ausgefahren werden. Die B-Schülerinnen Klara, Annelie, Minette und Hollie erkämpften sich dabei Silber, die größeren Mädels fuhren nur ein paar Zehntel an der Medaille vorbei und kamen auf den vierten Rang.

Oliver Götz und Laurentius Ramme kamen im Zweier nach einem starken Rennen nicht unter die ersten drei, ebenso wie Ben und Fridtjof, die sich dem starken Schlussspurt der Konkurrenz beugen mussten. Dafür holten Minette und Hollie eine Medaille im Zweier, während Klara und Annelie Lehrgeld zahlten – sie kamen zu spät zum Start und verpassten ihr Rennen.

Leider konnten die Jungs keinen Vierer fahren, denn dazu braucht es in jeder Altersklasse vier Sportler – hier haben die Kanuten noch ein kleines Nachwuchsproblem.

Insgesamt können die Warener zufrieden sein. Gegen starke Konkurrenz wurden gute Platzierungen erkämpft. Jetzt gilt es, eine Woche später in Rendsburg, diese Leistungen zu bestätigen. Dann werden auch wieder die starken Dänen unsere Sportler herausfordern.

Ein großes Dankeschön geht an alle Eltern, die an diesem Wochenende die Übungsleiter bei der Organisation der Regatta unterstützt haben.


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