Anzeige
Anzeige

SKV-Volleyballer an der Tabellenspitze

25. November 2014
Mit zwei weiteren 3:0 Erfolgen setzen die Volleyballer vom SKV Müritz ihre Siegesserie fort.

Insgesamt sechs Spieler konnten krankheits- bzw. berufsbedingt nicht mit nach Rostock reisen. Besonders schmerzlich machte sich dabei der Ausfall der beiden Liberos bemerkbar. So kamen im ersten Satz gegen ISV Rostock nur die wenigsten Annahmen zu Zuspieler und Spielertrainer Georg Meidow, der sichtlich Mühe hatte, seine Angreifer in Szene zu setzen.
Denen fiel es wiederum schwer, die kompakt stehenden Hansestädter in Bedrängnis zu bringen. Zwar blieb die Führung zumeist beim SKV, aber beim Stand von 24:20 wurde (wie übrigens jeder erste Satzball dieses Spiels) die Aufgabe verschlagen und durch weitere Unsicherheiten in der Annahme und fehlende Durchsetzungskraft im Angriff hatte der ISV plötzlich das Spiel umgedreht und führte seinerseits 25:24.

Die SKVler konnten allerdings noch einmal das Ruder herumreißen und durch wuchtige Angriffe von Mathias Palka für sich entscheiden. Im zweiten Satz konnte der mittlerweile eingetroffene Aushilfslibero Gino Greiser die Annahme und Abwehr teilweise stabilisieren, allerdings konnte Spielertrainer Meidow noch immer nicht seine komplette Angriffsbatterie einsetzen. Nach ausgeglichenem Satzbeginn setzte sich der SKV Punkt für Punkt ab und beendete den Satz mit 25:21 für sich. In den letzten Sätzen hatte das insgesamt schwache Schiedsrichtergespann einige Mühe, die durch Fehlentscheidungen auf beiden Seiten aufgebrachten Spieler zu beruhigen. Die Müritzer behielten hier den kühleren Kopf und brachten die knappe Drei-Punkte-Führung bis über die Ziellinie.

Im zweiten Spiel wartete mit der HSG Uni Rostock III ein schwächerer Gegner auf den SKV. Auch hier kamen die Annahmen nur selten zum Zuspieler, aber die Abstimmung mit Mittelangreifer Palka klappte mit jedem Ball besser. Palka punktete aus jeder Position mit knallharten Angriffen. Aussenangreifer Mehdi Mohammadi gab sein Debüt und spielte im Angriff geschickt mit dem gegnerischen Block. Sorgen bereitete nur die immer schlechter werdende Quote im Aufschlag. Die Hochschulsportler hatten jedoch ähnliche Mühe, den Ball übers Netz zu bringen und auf der Warener Seite setzte der immer stärker werdende Block den gegnerischen Angriffen ein jähes Ende, und so setzte sich der SKV mit 25:21, 25:19 und 25:16 durch.
„Wir führen die Tabelle mit makelloser Bilanz an, sollten aber jetzt nicht abheben,“ mahnt Mannschaftskapitän Paasch jedoch zur Vorsicht. „ Die bisherigen Gegner waren leicht bis mittelschwer, die Meisterschaft wird in den Spielen gegen Kühlungsborn und Rövershagen entschieden.“ Auf den ebenfalls ungeschlagenen Tabellenzweiten Rövershagen treffen die Männer vom SKV am 07.12. in Schwerin.
Text: Björn Marx

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*