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Steuerverschwendung: Warens Hafen im „Schwarzbuch“

6. Oktober 2016

steuernDie Stadt Waren sorgt gerade mal wieder für überregionale Schlagzeilen, und sie hat es sogar in ein Buch geschafft. Allerdings in ein Buch, das wenig beliebt ist: Der Bund der Steuerzahler prangert im aktuellen „Schwarzbuch“ die hohen Kosten für die Sanierung des Hafens an.
Die „Steuer-Wächter“ meinen, dass rund 10 Millionen Euro für nur 70 neue Liegeplätze einfach zu viel seien.
Außerdem kritisieren die Schiffahrtsgesellschaften derzeit, dass die Nordmole so gebaut sei, dass sie dort nicht anlegen könnten.
Das allerdings will die Stadt nicht auf sich sitzen lassen. „Fahrgastschiffe können dort anlegen, die Mole wurde nach den neuesten Parametern gebaut“, so Bürgermeister Norbert Möller (SPD) gestern Abend.
In der kommenden Woche soll es einen weiteren Klärungstermin zwischen der Stadt und Vertretern der Schifffahrtsgesellschaften geben.


3 Antworten zu “Steuerverschwendung: Warens Hafen im „Schwarzbuch“”

  1. HaPe sagt:

    Der „Bund der Steuerzahler“ prangert die Kostenexplosion beim Warener Hafenausbau zu Recht öffentlich an. Der Eintrag im „Schwarzbuch“ ist wahrlich kein Rumesblatt für die dafür Verantwortlichen und überrascht den wehrlosen Steuerzahler nicht. Die jüngste Reihe fataler und öffentlichkeitswirksamer Fehlleistungen bringt unsere Stadt mehr und mehr in ein negatives Licht. Aber die Entscheidungsträger interessiert das nicht …. und es wird wohl so weiter gehen. Kein Wunder, daß die Menschen von dieser verfehlten Politik die Schnauze voll haben und sich viele Wähler den extremen Parteien zuwenden….. schon aus Protest.

  2. Henry sagt:

    Ich erinnere mich noch an die Holzbrücke beim Ärztehaus am Kietz.
    Die stand auch im Schwarzbuch.
    Eine kleine Stadt wie Waren hat schon 2 Einträge. Bravo…

    Andere Städte – nehmt euch mal ein Beispiel!
    Haut die Steuergelder und Fördergelder schön unüberlegt raus, dann bekommt ihr auch einen eigenen Eintrag.
    Und nicht kleinlich sein.

  3. w sagt:

    Wenn die Stadt eine neue Schifffahrtsgesellschaft unter der Bedingung zulässt, dass sie die Mole nutzt, wird diese ganz schnell angenommen. Natürlich fallen nicht alle Strickjackentouristen über das Ende der Gangway dort.
    Der Hafen ist nicht nur teuer sondern auch groß. Denen, die zum Manövrieren darin zu prasselig sind, sei mit Verweis auf die längst überzogenen finanziellen Möglichkeiten der Stadt empfohlen, sich eine Müritz zu malen. Ich mache dann mit.

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