
FRIEDRICHS habe bereits im vergangenen Frühjahr einen Pandemieplan sowie ein umfangreiches Hygienekonzept aufgestellt, das die behördlichen Regelungen und Empfehlungen zur Infektionsprävention umsetze. Das sei laufend aktualisiert und angepasst worden. Dennoch kam es Ende vergangenen Jahres bereits zu einem größeren Corona-Ausbruch. Damals wurden rund 20 Frauen und Männer positiv auf das Virus getestet (WsM berichtete).

Und: „Wir bedauern sehr, dass aktuell 11 Mitarbeiter positiv getestet worden sind. Diese sind sofort isoliert und angewiesen worden, sich in Quarantäne zu begeben bzw. ihren Hausarzt zu kontaktieren, um mit ihm das weitere Vorgehen abzustimmen. Sämtliche definierten Kontaktpersonen wurden umgehend benachrichtigt. FRIEDRICHS wünscht den Mitarbeiter:innen gute Besserung und befindet sich in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt, um weiterhin alle notwenigen Präventionsmaßnahmen zu ergreifen.“
Das Warener Unternehmen FRIEDRICHS will den Standort Waren, in den auch Fördermittel im siebenstelligen Bereich geflossen sind, Ende dieses Jahres dicht machen will. Die Produktion soll dann in Polen erfolgen. Diese Ankündigung hat nicht nur in Waren selbst für großen Unmut gesorgt, sondern auch in der Landespolitik. Unter anderem, weil das Unternehmen bei Erweiterungen und Umbauten großzügig vom Land unterstützt wurde.
Laut Geschäftsführung werden in Waren aber Verluste im zweistelligen Millionenbereich eingefahren.







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