
Großvater wollte sich wohl nicht lange bitten lassen – und ging zur Bank. Dort fragte eine aufmerksame Bankfachfrau sicherheitshalber, was der Mann damit vorhat. Dieser habe erklärt „Für die Enkelin.“ Das machte die Frau stutzig und sie schaltete die Polizei ein. Unter deren Aufsicht wurde nochmal telefonisch Kontakt zu der „Enkelin“ aufgenommen, auch um bei einer fingierten Übergabe die Täter zu fassen.
Als der Rentner sagte, er habe das Geld nicht da, wurde sofort aufgelegt. Nachfragen in der Verwandtschaft ergaben, dass es keine echte Enkelin gab, die angerufen hatte. Die Polizei warnt immer wieder vor ähnlichen Maschen. Zuletzt häuften sich Fälle, in denen Gewinnspiele vorgetäuscht wurden oder falsche Polizisten anriefen und vorgaben, sie hätten die Adresse der Senioren bei Einbrechern gefunden. Diese hätten vor, bei den Rentnern einzubrechen oder deren Konten leerzuräumen. Deshalb würden sofort Boten vorbeigeschickt, denen man das Geld übergeben solle. Bloß nicht, mahnt die echte Polizei.







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