
Zu dem feierlichen Akt vor der Orgel in der Konzertkirche kam unter anderem auch ein Politiker, der lange sehr bekannt war – Ex-Innenminister Lorenz Caffier. Der Ex-Minister sprach als langjähriger Freund Webers und ließ sich auch von Krücken nach einer Fuß-OP nicht abhalten, zu kommen.
Weber sei ein Mann, der – im Gegensatz zu vielen anderen Menschen derzeit – erst etwas gebe und später etwas verlange, sagte Caffier. Und seine Ehrung sei ein wichtiges Zeichen für das Zusammenwachsen von Ost und West.

Weber erkenne das Potenzial von Menschen und fördere es, sagte Witt. Und der Mann könne auch loslassen. So habe er die Maschinenbaufirma bereits seinem Sohn übergeben. Mit seiner Weber-Stiftung sorgt der 75-Jährige dafür, dass viele Kinder ihre Bildungschancen besser nutzen.
Mit dem Projekt mit dem Titel „Mein Körper gehört mir“ will er erreichen, dass Kinder besser vor Missbrauch geschützt werden. Am Ende sagte Weber bescheiden nur knapp: Er wolle sich bei den Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburgern ganz herzlich bedanken.
In Neubrandenburg können laut Satzung nur lebende Menschen mit bestimmten Verdiensten Ehrenbürger werden. Dazu gibt es einen Eintrag ins Ehrenbuch. Die Ehrenbürgerschaft erlischt mit dem Tod des Geehrten. Das führte dazu, dass es in Neubrandenburg derzeit nur Sportler als Ehrenbürger gibt – und bewahrte die Stadt nach 1990 vor Überraschungen.









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