
Ersten Erkenntnissen zufolge haben zwei junge Männer, die offenbar nicht aus Deutschland stammen, zwischen zwei Abteilen einen Rucksack stehen lassen und sind in Kratzeburg ausgestiegen.
Das kam anderen Passagieren verdächtig vor. Sie informierten den Zugbegleiter, der versuchte per Durchsage mehrfach, den Besitzer des Rucksackes zu finden. Vergeblich. Und so setzte der erfahrene Bahnmitarbeiter, der seit über 40 Jahren im Dienst ist, den Zugführer in Kenntnis und der schließlich die Polizei.
Als der Zug gegen 16.30 Uhr in Waren einfuhr, wurden zunächst die Passagiere des betroffenen Waggons evakuiert. „Alles lief sehr ruhig ab“, so der Zugführer.

Während die Damen-Handtasche gleich als unverdächtig eingestuft wurde – vergessen von einer Berlinerin – , röntgten die beiden Spezialisten des Munitionsbergungsdienstes Mirow, die sehr schnell vor Ort waren, die beiden anderen „verdächtigen“ Taschen.

„Auch wenn sich jetzt glücklicherweise alle als harmlos herausgestellt hat, war dieser Einsatz durchaus gerechtfertigt“, sagte Warens Polizeichef Jörg Mielke, der den Einsatz leitete, mit Blick auf die Ereignisse der vergangenen Wochen.

















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