Es ist ein ganz besonderes Grundstück, auf dem die Wohnungsbaugesellschaft Waren mbH (WOGEWA) da baut. Und auch das viergeschossige Haus soll sich von dem abheben, was das Unternehmen bislang ihr Eigen nennt. Nach langer Vorbereitung gab’s gestern nun den ersten Spatenstich für das „Seehaus“ in der Gerhart-Hauptmann-Allee, in dem zehn exklusive Wohnungen entstehen.

Alles in allem entstehen bis zum Sommer des kommenden Jahres zehn Wohnungen mit einer Größe zwischen 72 und 128 Quadratmetern. Die Mieten liegen in dieser exklusiven Lage und bei gehobener Ausstattung zwischen 1120 und 1870 Euro warm. Bis es so weit ist, muss aber die WOGEWA zunächst richtig tief in die Tasche greifen. 2,9 Millionen Euro bezahlt das städtische Unternehmen für den Architekten-Viergeschosser sowie das Drumherum. „Wir bauen keinen Luxus, aber einen Leuchtturm“, beschreibt Martin Wiechers das Projekt, das die WOGEWA gemeinsam mit dem Architekten Christian Klein (OCEANARCHITECTS) entwickelt hat.
Und auch das ist dem Geschäftsführer wichtig: „Wir bauen diese besonderen Wohnungen nicht auf Kosten unserer anderen Gebäude. Immerhin investieren wir in diesem Jahr rund vier Millionen Euro in die Modernisierung, Instandhaltung und Instandsetzung unseres Bestandes“, sagte Martin Wiechers.
Warens Bürgermeister Norbert Möller bestätigte, dass die Stadt als Gesellschafter voll und ganz hinter diesem Vorhaben stehe, denn „in Waren gibt es viele Menschen, die hochwertige, besondere Wohnungen suchen.“ Außerdem engagiere sich die WOGEWA mehr als vorbildlich auch für Menschen, denen es nicht so gut gehe.
Foto unten: Bei besonderen Anlässen muss sogar der Geschäftsführer zum Spaten greifen. Gemeinsam mit Bürgermeister Norbert Möller und der Aufsichtsratsvorsitzenden Heidemarie Engelking gab Martin Wiechers gestern den offiziellen Startschuss für den Bau des „Seehauses“
Kleines Bild: Probesitzen auf dem Grundstück: Familie Heclau wohnte Jahrzehnte im alten Gebäude auf dem Müritz-Areal und wird auch wieder ins neue Haus ziehen.








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