
Die Klinik Amsee ist der regionale Versorger für Infektionen der Lunge und verfügt über einen abgetrennten Bereich auf einer der Stationen mit Isolierzimmern, die mit einer Schleuse versehen sind.
Auch ist die Klinik Amsee akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Rostock. Seit Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Rostock, insbesondere mit der Infektiologie. Hier gibt es ebenfalls Pläne zur gegenseitigen Unterstützung im Umgang mit Verdachts- und Erkrankungsfällen von COVID-19.
Die Klinik Amsee ist traditionell auf die Versorgung von Patienten mit infektiösen Lungenerkrankungen spezialisiert. Im Regelfall handelt es sich um Patienten mit Virusgrippe, durch Bakterien verursachte Lungenentzündungen oder Tuberkuloseerkrankungen der Lunge. All diesen Erkrankungen ist gemein, dass die Ansteckungen von Mensch zu Mensch über den Luftweg (aerogen) erfolgt.

Wer sich mit dem Coronavirus ansteckt, leidet meist unter grippeähnlichen Symptomen, allerdings kam es auch zu schweren Krankheitsverläufen, sogar mit Todesfolge, in der Regel jedoch bei Patienten mit Vorerkrankungen, die hierdurch bereits geschwächt waren.
Die aktuell weltweiten Bemühungen, die Infektion mit Coronaviren einzudämmen, sind wichtig, jedoch ist dies nicht die einzige über den Luftweg übertragbare Erkrankung. Es ist davon auszugehen, dass auch die jedes Jahr in den kälteren Jahreszeiten in Europa auftretende Grippe für viele tausend Todesfälle verantwortlich ist.
Zusammen mit den Gesundheitsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern ist die Klinik Amsee in die regionale Versorgung im Falle des Auftretens von COVID-19-Fällen eingebunden. Der Chefarzt und Ärztliche Direktor ist selbst Infektiologe und hat in den Jahren 2002/2003 in der Infektiologie der Berliner Charité gearbeitet. Dort hat er im Rahmen des weltweiten SARS-Ausbruchs – ebenfalls durch eine Coronavirus-Infektion veursacht – Patienten behandelt und bringt eine dementsprechende Expertise zum Umgang mit COVID-19-Fällen mit.







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