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Mann mit Maske leistet erheblichen Widerstand

18. Januar 2021

Zwei verletzte Polizisten sind das Resultat eines Einsatzes in Mirow: Gestern Abend eilten die Beamten in den Ort, weil ihnen eine dunkel bekleidete Personen mit einer Faschingsmaske, die den Verkehr an der B198 aufhält, gemeldet wurde. Als die Beamten vor Ort eintrafen, stellten sie einen  Mann mit einer weißen Maske fest, die das komplette Gesicht bedeckte. Die Beamten wollten den Mann kontrollieren und forderten ihn auf, stehen zu bleiben.  Trotz mehrfacher Aufforderung blieb er nicht stehen, so dass ihn ein Polizist am Arm festhalten musste.

Die Person wurde aggressiv und weigerte sich weiterhin, die Hände aus den Taschen zunehmen sowie die Gesichtsmaske zu entfernen. Da der Mann auch die Angaben zu seiner Person verweigerte, entfernte ein Beamter die Gesichtsmaske. Als die Beamten versuchten, die Hände des Mannes aus dessen Tasche zu ziehen, schlug er mit der rechten Hand in Richtung eines Kollegen. Der Mann wurde daraufhin zu Boden gebracht, um die Hände fixieren zu können. Auch am Boden leistete er massiven Widerstand. Dabei schlug er einem Beamten in das Gesicht und versuchte, in das Auge des Beamten zu drücken, was aber verhindert werden konnte. Auf Grund des massiven Widerstandes waren beide Beamten nötig. Nachdem das Anlegen der Handfesseln gelungen ist, wurde der Person aufgeholfen.

Bei der anschließenden Durchsuchung nach Ausweisdokumenten haben die Beamten in der Jackentasche ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von ca. 6cm festgestellt. Gemäß aufgefundener Dokumente handelte es sich um einen 51-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Mirow.

Zur ärztlichen Untersuchung der Schürfwunden im Gesicht des 51-Jährigen kam ein Rettungswagen zum Einsatz. Da es sich um oberflächliche Schürfwunden handelte, war keine weitere ärztliche Behandlung erforderlich.

Die beiden eingesetzten Polizeibeamten haben sich zur Behandlung ihrer Schürfwunden ebenfalls in ambulante ärztliche Behandlung begeben. Beide sind weiter dienstfähig.

Zu der gemeldeten Verkehrsgefährdung wurde der Hinweisgeber kontaktiert. Ob der Straftatbestand der Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vorliegt, wird derzeit geprüft.


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