
Silvio Witt, Oberbürgermeister der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg: „Wir Neubrandenburger sind stolz auf unsere Heimatsprache. Sie wird in vielen Initiativen und Formaten gelebt. Ich freue mich daher, dass sie nun auch als Begrüßung am Ortseingang der Vier-Tore-Stadt sichtbar wird. “
In Mecklenburg-Vorpommern können Kommunen seit März 2021 auf amtlichen Schildern einen plattdeutschen Ortsnamen ausweisen. In einem Verfahren müssen die philologischen Fakultäten der Universitäten Rostock und Greifswald als Fachbehörden den jeweiligen Vorschlägen zustimmen. Damit soll die plattdeutsche Sprache wieder stärker ins Bewusstsein der Bewohner und Gäste rücken.
Um die Frage nach der richtigen Schreibweise zu klären, hatte die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zudem auf Hilfe des Landesheimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern sowie niederdeutsch sprechende Organisationen wie die Fritz-Reuter-Gesellschaft und den Bund niederdeutscher Autoren zurückgegriffen.
Entsprechend eines Beschlusses der Stadtvertretung wurden die Schilder ausschließlich durch Spenden finanziert. Die Kosten für jedes Schild belaufen sich auf ca. 85 Euro; der benötigte Betrag wurde innerhalb weniger Tage nach Aufruf erreicht. Gespendet hatten Privatpersonen sowie das in Neubrandenburg ansässige Unternehmen MEBAN WST GmbH.













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