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Pech im Spiel, Glück in der Liebe? – Was steckt hinter den bekanntesten Alltagsmythen in Deutschland?

14. Juli 2020

Freitag, der 13. als Unglückstag? Oder ein Kleeblatt als Glücksbringer? Auch im heutigen modernen und digitalen Zeitalter sind Alltagsmythen und Aberglauben immer noch weit verbreitet in Deutschland. Die Wissenschaft zerbricht sich über verschiedene Aberglauben der Menschheit schon seit Jahrhunderten den Kopf und kann keine Antwort geben, woher diese Alltagsmythen und Aberglauben stammen. Das Wort „Aberglaube“ kommt von der ursprünglichen Bedeutung des „Gegenglaube“, was sich vor allem an den kirchlichen Glauben ausrichtet. Dabei ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wie sehr Aberglauben im eigenen Gehirn verankert sind. Wissenschaftler bezeichnen den Aberglauben als eine reine Gehirnfunktion, die mal mehr oder mal weniger ausgeprägt ist. Bei einigen Menschen geht es sogar soweit, dass die ihren Alltag von verschiedenen Aberglauben abhängig machen.
Doch stellt sich die Frage, wie viel Wahrheit hinter verschiedenen Alltagsmythen und Aberglauben tatsächlich steckt. So haben wir hier die bekanntesten Aberglauben und Alltagsmythen in Deutschland näher unter die Lupe genommen und deren Wahrheitsgehalt überprüft.

Das Liebesglück hängt nicht an Aberglauben

„Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, sie liebt mich..“ – so zählen Kinder an einem Gänseblümchen, ob der heimliche Schwarm doch auch in sie verliebt ist. Vor allem in der Liebe gibt es eine Reihe von Mythen und Aberglauben, die schon das ein oder andere Liebesglück zerstört haben. Demnach sollte man seiner Gattin oder seinem Gatten niemals eine Armbanduhr oder ein paar Schuhe zum Geburtstag schenken. So heißt es im Volksmund, dass bei dieser Art Geschenken die Zeit abgelaufen ist oder der Partner bald die Flucht ergreift. Ebenso ist die Redewendung „Pech im Spiel, Glück in der Liebe“ alles andere als die Wahrheit. Doch gehören Aberglaube und Glücksspiele fest zusammen, da die Kirche damals wie heute den Teufel hinter dem Glücksspiel sieht. Demnach heißt es sinngemäß, dass man sich nur die Finger am Glücksspiel verbrennt und sein Glück eher in der Liebe suchen soll.

Ist Freitag der 13. wirklich ein Unglückstag?

Freitag, der 13., gilt als großer Unglückstag in Deutschland. Dabei ist es vor allem die Zahl 13 die vielen Menschen den Schauer über den Rücken laufen lässt. Weil viele Menschen weltweit die Zahl 13 als Unglückszahl auserkoren haben, gibt es nur selten in einem Hotel die Zimmernummer 13. Auch im Flugzeug wird auf den Sitzplatz mit der Nummer 13 gänzlich verzichtet. Nach einer aktuellen Statistik ereignen sich am Freitag, den 13., allerdings genauso viele Unfälle wie an allen anderen Tagen auch. Der Mythos Freitag, der 13., sei ein Unglückstag ist demnach widerlegt.

Eine schwarze Katze soll Unglück bringen

Mönche und Geistliche sehen in einer schwarzen Katze das Abbild des Teufels, so dass es Unglück bringen soll, wenn man mit einer schwarzen Katze den Weg kreuzt. Früher wurden viele Menschen mit einer schwarzen Katze als Hexe ausgemacht und von der Inquisition verfolgt. Der Mythos der schwarzen Katzen als Unglücksbote hält sich bis heute weiter hartnäckig in der Gesellschaft. Doch glaubt doch heutzutage auch niemand mehr an Hexen, warum also dann an unheilsame schwarze Katzen glauben?


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