
Der steigenden Impfbereitschaft der Deutschen steht jedoch eine gewachsene Enttäuschung zum Impftempo gegenüber: Nach 52 Prozent in der ersten Januarwoche bezeichnen aktuell zwei Drittel (68 Prozent) das Tempo der hiesigen Impfungen als zu langsam. Ein Fünftel der Bundesbürger (21 Prozent, -15 Punkte) empfindet das derzeitige Tempo als angemessen, kaum jemand (7 Prozent, -1) als zu schnell.
Bei der Beschaffung des Corona-Impfstoffs haben die EU-Länder verabredet, dass nicht jedes Land für sich die Verhandlungen mit den Impfstoffherstellern führt, sondern die EU-Länder gemeinsam den Impfstoff bestellen. Dieser Kurs wird weiterhin von einer Mehrheit gestützt, auch wenn die Zweifel gewachsen sind (63 Prozent; -7 Punkt im Vgl. zu Januar). 33 Prozent (+8) sehen das das gemeinsame Vorgehen zur Impfstoffbeschaffung nach wie vor kritisch.
Vorstöße zur Aufhebung von Alltagseinschränkungen für Geimpfte finden weiterhin keinen mehrheitlichen Zuspruch: Gut zwei Drittel (68 Prozent; -5 zu Januar) sprechen sich momentan dagegen aus; 28 Prozent (+5) dafür aus. Fürsprecher von Sonderrechten für Geimpfte finden sich vor allem in den Reihen der FDP (48 Prozent).







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