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Bundesministerin zeichnet Warener Arche Schule aus

4. Februar 2020

Die Warener Arche Schule hat erneut die Auszeichnung “Verbraucherschule Silber” erhalten. Zum zweiten Mal in Folge. Wie schon im vergangenen Jahr ist sie die einzige Schule in ganz Mecklenburg-Vorpommern, die so eine Auszeichnung bekommt. Mehr als 50 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich um die Auszeichungen, die es in Gold, Silber und Bronze gibt, beworben. Gestern konnten die Warener Schulleiterin Manuela Bielke (links) und Beiratsvorsitzende Kathrin Frank (rechts) die Urkunden in Berlin aus der Hand von Christine Lambrecht, Bundesministerin für Verbraucherschutz und Justiz, in Empfang nehmen. Heute früh will auch der Bürgermeister gratulieren.

Mit der Auszeichnung “Verbraucherschule Silber” werden Schulen gewürdigt, die Verbraucherbildung vorbildlich mit einzelnen Maßnahmen umsetzen, das heißt, praxisnah Konsum- und Alltagskompetenzen wie sicheres Surfen im Internet, Energie sparen, Umgang mit Geld oder gesunde Ernährung vermitteln.

“Wir sind natürlich stolz, dass wir es wieder geschafft haben. Verbraucherbildung gehört bei uns zum Alltag und wird in den ganz normalen Unterricht integriert. Außerdem gibt es verschiedene Projekte”, sagte Schulleiterin Manuela Bielke gegenüber “Wir sind Müritzer”.

Neben verschiedenen Maßnahmen, um Strom einzusparen, wird in der Schule auf Zucker verzichtet, Obst aus der Region gegessen, Seife hergestellt, es gibt bienenfreundliche Hochbeete und einen Kräutergarten, um nur einige Beispiele zu nennen.

57 Schulen mit dem Titel

„Unser Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche ihr Verbraucherleben selbstbestimmt, sicher und gut informiert gestalten können“, sagt Ministerin Christine Lambrecht, anlässlich der Preisverleihung. „Das passiert nicht von allein: Ein wichtiger Baustein dafür ist gute und nachhaltige Verbraucherbildung. Dafür leisten die Verbraucherschulen mit großem Engagement und tollen, kreativen und alltagsnahen Maßnahmen einen ganz entscheidenden Beitrag. Die Begeisterung, mit der die Kinder und Jugendlichen an den Verbraucherschulen teilnehmen zeigt, dass wir mit diesem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Allen Engagierten danke ich herzlich und wünsche weiterhin viel Erfolg!“

Die Auszeichnung befindet sich weiter auf Wachstumskurs: Die Zahl der prämierten Schulen hat sich von der zweiten auf die dritte Auszeichnungsrunde fast verdoppelt: Statt 32 dürfen sich ab sofort 57 Schulen mit dem Titel „Verbraucherschule“ schmücken. „Das ist für uns ein großer Erfolg, weil unsere Auswahlkriterien für die Schulauszeichnung sehr streng sind“, erklärt Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, der das Projekt 2015 ins Leben gerufen hat.

In diesem Jahr verlieh der vzbv die Auszeichnung erstmals in drei Kategorien: Schulen, die Verbraucherbildung im Schulcurriculum und am Lernort Schule verankert haben und dauerhaft umsetzen, werden als Verbraucherschule Gold geehrt. Die Auszeichnung Verbraucherschule Silber bekommen Schulen, die Verbraucherbildung vorbildlich mit einzelnen Maßnahmen in allen vier Themenfeldern umsetzen. Die Plakette Verbraucherschule Bronze erhalten Schulen, wenn sie vorbildliche Maßnahmen mit besonderem Bezug zu Umwelt- und Ressourcenschutz umgesetzt haben.


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