Zwar haben die C-Juniorinnen des SFV Nossentiner Hütte das Endspiel um den Landespokal heute mit 4:6 (2:4) verloren, dabei aber sehr viel Anerkennung von allen Beteiligten des Finales gewinnen können. Denn wie sie auftraten, war aller Ehren wert. Von der ersten Minute an total motiviert, um jeden Ball und Zentimeter kämpfend und trotz der spielerischen Überlegenheit der für die Neubrandenburger auflaufende Landesauswahl nie aufgebend, gewannen sie nicht nur die Herzen ihrer frenetisch anfeuernden Fans.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag des krassen Außenseiters aus Nossentiner Hütte. Laurentia Köhler brachte ihre Mannschaft nach zwei Sekunden durch einen direkt verwandelten Anstoß in Führung und die Mehrheit der rund 150 Zuschauer zum Jubeln.

Die Meinung in der Pause war beinahe einstimmig. So eine zweite Halbzeit konnten die Mädchen aus Hütte, die bereits dem Ende ihrer Kräfte nahe waren, nicht noch einmal abrufen. Weit gefehlt!
Mit einer unglaublichen Energieleistung stellten sie den Spielverlauf auf den Kopf und konnten durch Laurentia Köhler und Angelina Voß sogar ausgleichen. Schade, dass im Anschluss zwei sehr gute Gelegenheiten durch die beiden nicht zur Führung genutzt werden konnten. Denn Neubrandenburg war in dieser Phase des Spiels total von der Rolle und konnte sich oft nur durch unzählige Fouls, einige davon höchst unsportlich, aus der Affäre ziehen.
Am Ende mussten die Hütter Mädels ihrem enormen Aufwand und der deutlichen körperlichen Überlegenheit der Neubrandenburgerinnen Tribut zollen und verloren das Finale knapp, aber mit erhobenen Hauptes und ganz, ganz viel Werbung für ihre Mannschaft und ihren Verein.









Respekt ????????????