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2200 Unterschriften für den Bürgermeister

24. November 2014

Die Mitglieder der Abteilung Schwimmen des Müritzsportclubs haben Warens Bürgermeister heute Abend eine Liste mit rund 2200 Unterschriften übergeben.

Die Unterzeichnenden fordern eine Schwimmhalle für Waren, denn durch die Schließung des Müritz Hotels im Januar gibt es in Waren und der näheren Umgebung künftig keine Möglichkeit mehr, für die rund 100 Schwimm-Kinder zu trainieren.

Auch das Schulschwimmen steht auf der Kippe. Zwar arbeitet die Stadt an einem speziellen Bus-Ticket zur Müritz Therme nach Röbel, doch zeitlich lässt sich das im Unterricht und Training kaum bewerkstelligen.

Neben den Unterschriften bekam Norbert Möller auch einen Satz Schwimmflügel, damit, so die Initiatoren der Unterschriftensammlung, seine Enkelkinder nicht untergehen, weil sie in Waren keinen Schwimmunterricht mehr erhalten.

Derzeit beschäftigen sich Warens Stadtvertreter mit dem Thema Schwimmhalle, morgen berät unter anderem der Stadtentwicklungsausschuss. Dabei geht es auch um die Suche nach Alternativen. Die Hoffnung, dass ein neuer Betreiber das Müritz Hotel übernimmt, teilen nur wenige Politiker.

Shwimm


3 Antworten zu “2200 Unterschriften für den Bürgermeister”

  1. Heinz-Peter Schifflers sagt:

    2.200 Unterschriften sind schon eine außerordentlich deutliche Aufforderung an die Stadt. Unzählige Male ist hinreichend begründet worden, wie sinnvoll eine Schwimmhalle für die Warener Bevölkerung und auch für die touristische Attraktivität der Stadt ist. Vor allem jedoch geht es um unsere Kinder und Jugendlichen. Gerade für sie muß unsere Stadt attraktiv werden, bzw. bleiben, wollen wir der Entwicklung einer „aussterbenden“ und abwandernden Bevölkerung nicht noch Vorschub leisten. Und übrigens, während der langanhaltenden Monate außerhalb der warmen Sommerzeit wären auch unsere schönen Seen keine Alternative zu einem Hallenbad.
    Ihr Heinz-Peter Schifflers

  2. Mathias Schlingmann sagt:

    Das Argument mit dem Vergleich der ähnlichen Kleinstadt und dem subventionierten Schwimmbad ( NK vom 25.11.2014)- es ist ja auch kein Wunder- die Preise sind dort ja mehr als moderat. Das kann dann auch nicht klappen. ( http://goo.gl/HdzwD7) Wenn wir ein Solches Schwimmbad wollen müssen wir auch bereit sein etwas dafür zu bezahlen, schließlich kostet das Spaßbad in Röbel auch Eintrittsgeld. Für alle die es nicht können muss es dann Unterstützung geben, die bisherige Lösung ist schließlich auch nicht umsonst.

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