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Bekannter mit dem Namen „MeckSee“?

16. November 2013
Wie wäre es, wenn sich der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte in „MeckSee“ umbenennen würde? Das ist keine Erfindung aus den eigenen Reihen, vielmehr hat der Tourismusexperte Walter Krombach dazu angeregt.
Krombach war einer der Gäste beim TausendSeenForum heute in Güstrow. Und was Tourismus angeht, hat er Erfahrungen, und zwar einige Jahrzehnte. Er hat beispielsweise den Reiseveranstalter Ameuropa geleitet, war Generalbevollmächtigter der Expo 2000 und leitet jetzt die Willy-Scharnow-Stiftung.
Nach seinen Ausführungen ist „Meck-Pom“, die hierzulande ungeliebte Bezeichnung für Mecklenburg-Vorpommern, in allen Teilen Deutschlands ein fester, und vor allem sympathischer Begriff. Er ist davon überzeugt, mit „MeckSee“ könne die Region Seenplatte punkten.

Höhere Auslastung im Visier

Das war allerdings nicht das Hauptthema, mit dem sich die Touristiker des Regionalverbandes beschäftigt haben. Vielmehr ging es darum, zu sehen, was alles gibt es und was in Zukunft gemacht werden muss. Und das natürlich immer mit Blick auf Gäste in der Region. Festgestellt wurde, dass es jede Menge Netzwerke gibt. Sie alle zusammenzuführen sei eine der wichtigsten Aufgaben, die jetzt vor dem neuen Geschäftsführer des Tourismusverbandes, Bert Balke, stehen. Er hat die Leitung erst vor ein paar Wochen übernommen.
Mehr Struktur und eine bessere, effektivere Aufgabenverteilung innerhalb der Geschäftsstelle – das sind seine Nahziele, sagte der Tourismusexperte. In der Seenplatte und der Mecklenburgsiche Schweiz „landen“  gerade einmal 20 Prozent aller Urlauber unseres Landes. 55 000 Betten stehen zur Verfügung, hochgerechnet ergebe das eine Auslastung von 26,5 Prozent. Und es gibt auch schon Ideen, wie man die Region besser vermarkten kann. So wird es beispielsweise im kommenden Jahr ein Pressefrühstück in der Landesvertretung in Berlin geben.

Öfter miteinander reden

Das TausendSeenForum fand in diesem Jahr erstmalig in Güstrow statt. Geplant war, die Veranstaltung in Neubrandenburg zu etablieren, musste aber aus verschiedenen Gründen abgesagt werden. Güstrow bot sich an, weil  der Tourismuspreisträger des Vorjahres, der Natur- und Umweltpark Güstrow, dort beheimatet ist. „Ich bin zufrieden, oder besser sehr zufrieden. Über 100 Teilnehmer“, sagte Balke. Allerdings gab es auch Kritik von Teilnehmern, die sich gewünscht hätten, auch einmal das Wort ergreifen zu können. Dafür war heute keine Zeit.
„Kritik ist gut. Und ich denke, wir müssen viel öfter solche offenen Runden anbieten, damit die Touristiker miteinander ins Gespräch kommen“, so das Fazit von Bahlke. Er freut sich auf die Herausforderungen, die vor ihm stehen.
Tourismusbahlke

Der neue Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte, Bert Bahlke (rechts), hat sich für die nächsten Wochen und Monate viel vorgenommen. An seiner Seite der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Frank Fechner.


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