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Waren will Plakat-Wildwuchs verhindern – Über 100 Kandidaten

26. März 2014

Gar nicht mehr lange, dann „schmücken“ die Parteien, Wählervereinigungen und Kandidaten die Städte und Gemeinden der Müritz-Region mit ihren Plakaten. Sechs Wochen vor der Wahl dürfen sie die Werbeschilder aufhängen. Allerdings mit Einschränkungen.

In Waren sind pro Partei und Vereinigung 200 Plakate an 100 Standorten erlaubt. Das geht aus der von Bürgermeister Norbert Möller unterzeichneten Allgemeinverfügung hervor. Doch dürfen die Poster auch nicht überall hängen, sondern ausschließlich an Lichtmasten in bestimmten Bereichen der Stadt.
In Waren werden sie in der Innenstadt, am Hafen, in der Müritz- und Strandstraße nicht geduldet. Auch zu Kreuzungen muss ein ordentlicher Abstand bleiben. Wichtig ist zudem die Höhe, in der die Plakate aufgehängt werden, denn 2,20 Meter müssen unten durch passen.

Wer große Werbeaufsteller plant, braucht zuvor die Genehmigung der Stadt. Das gilt auch für Informationsstände.

In Waren bewerben sich um die 29 Sitze in der Stadtvertretung nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ mehr als 100 Frauen und Männer. Die meisten sind Mitglied in Parteien oder Wählervereinigungen. Außerdem wollen’s zwei Einzelbewerber wissen. Ob dieser Anzahl von Kandidaten dürfte der Wahlzettel wohl recht lang ausfallen. Die Namen der Bewerber sollen am kommenden Wochenende im „Warener Wochenblatt“ erscheinen.

Neben den Gemeindeparlamenten werden am 25. Mai zudem die Mitglieder des Kreistages „Mecklenburgische Seenplatte“ sowie die Europaabgeordneten gewählt.


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