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Warens Feuerwehrleute begeben sich freiwillig aufs Glatteis

17. Januar 2016

Eis1Genau zur richtigen Zeit: 35 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waren haben gestern am Kölpinsee die Eisrettung geübt. Bei idealen Bedingungen, denn der See – bekannt als sehr flach – ist zugefroren. „Eigentlich stand die Eisrettung erst im Februar auf dem Plan, aber wir haben kurzerhand umdisponiert“, so Warens Feuerwehrchef Reimond Kamarath gegenüber „Wir sind Müritzer“.

Da auch in den nächsten Tagen und Wochen mit winterlichen Temperaturen zu rechnen ist, werden in der Region weitere Seen zufrieren, und dann ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen Einsatzes sehr groß, auch wenn das niemand hofft.

Die Erfahrung zeigt aber, dass es fast in jedem Winter, in dem die Seen mit einer Eisschicht bedeckt sind, Leichtsinnige gibt, die trotz eindringlicher Warnungen aufs Eis gehen und dann einbrechen. In der vergangenen Winter-Saison ist dabei auf der Feisneck ein Mann ums Leben gekommen.

Geübt wurden gestern die verschiedenen Möglichkeiten, eingebrochene Menschen zu retten. Sowohl mit der Steckleiter als auch mit dem Eisschlitten und dem modernen Luftkissenboot haben die Freiwilligen geprobt.
Dieses Boot – gespendet von einem Müritzer Unternehmen – gehört seit zwei Jahren zur Ausstattung der Warener Feuerwehr und ermöglicht den schnellen und vor allem auch für die Retter sicheren Einsatz. Immerhin kann das Luftkissenboot bis zu 120 km/h schnell fahren.

Mehr über die Übung gibt’s heute Abend ab 19.30 Uhr auch im NDR-Nordmagazin.

Und hier unsere Foto-Galerie, bitte anklicken.

 


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