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Groß angelegte Suche nach 13-jährigem Kajakfahrer

25. Juli 2021

Bange Stunden für eine Mutter: Die 44-Jährige suchte seit Stunden ihren 13-jährigen Sohn auf dem Kummerower See. Er hätte bereits seit drei Stunden am Treffpunkt in Aalbude sein sollen. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen war die Mutter mit ihrem Sohn heute gegen 10.30 Uhr mit zwei Kajaks in Malchin gestartet. Am Ufer entlang war das Ziel der Ort Verchen auf dem Kummerower See. Im Verlauf der Kajakfahrt verloren sie sich aus den Augen, da ab Sommersdorf jeweils unterschiedliche Routen gewählt wurden.

Gegen 17 Uhr informierte die besorgte Frau die Polizei darüber, dass sie ihren Sohn vermisst. Der Sohn hat kein Handy dabei, ist aber ein geübter Kajakfahrer. Eine Personenbeschreibung lag vor, so dass ein grünes Kajak und ein Junge mit Strohhut gesucht wurden. Gleichzeitig lag der Einsatzleitstelle eine Gewitterwarnung für die kommenden Stunden vor, so dass eine Gefahrensituation nicht auszuschließen war. Durch die Einsatzleitstelle wurden sofort umfangreiche Suchmaßnahmen.

Durch den Einsatz des Polizeihubschrauber Merlin 2 konnte der 13-jährige Kanufahrer gegen 18:40 Uhr  Höhe Messiger im Wasser gesichtet werden. Der Junge wurde vom Boot der Freiwilligen Feuerwehr Demmin aufgenommen.  Mutter und Sohn, die Urlauber aus Rostock sind, konnten sich so endlich wieder in die Arme nehmen.

An der Suchaktion waren unter der Leitung der Führungsgruppe der Feuerwehren Demmin-Land die Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehren Ostufer Kummerower See, der Hansestadt Demmin mit zwei Booten, Stadt Malchin mit einem Boot, Sommersdorf und
der Stadt Neukalen mit einem Boot mit insgesamt 39 Kameraden im Einsatz. Seitens der Landespolizei M-V waren Beamte der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren, der Polizeihubschrauber Merlin 2 sowie Beamte des Polizeihauptreviers Demmin im Einsatz.


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