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Grünes Licht für Klärschlammanlage in Stavenhagen

15. September 2021

Eine seit mehreren Jahren geplante und umstrittene Klärschlammverbrennungsanlage in Stavenhagen kann jetzt gebaut werden. Das zuständige Amt für Landwirtschaft und Umwelt in Neubrandenburg hat die entsprechende Genehmigung dafür erteilt. Der Genehmigung ging ein umfassendes Zulassungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung voraus.

Unter anderem habe man auf mehr Lärmschutz geachtet, sagte Linke. Vor dem Hintergrund des per Gesetz festgelegten Endes der Verwertung von Klärschlamm in der Landwirtschaft stehe das Vorhaben aus Landessicht im öffentlichen Interesse.

Erbauer des Werks, das 50 Millionen Euro kosten soll, wird die EEW Energy from Waste GmbH (Helmstedt) sein. EEW betreibt in Stavenhagen auch eine Verbrennungsanlage für energiereiche Reststoffe aus Hausmüll. Ab 2023 soll in Stavenhagen nun auch Klärschlamm ausgepresst, getrocknet und verbrannt werden.

Die Stadtvertreter Stavenhagens hatten den Bau abgelehnt, vor allem wegen des befürchteten Lkw-Verkehrs auf der B194. Nun soll eine Umgehungsstraße geplant werden.


Eine Antwort zu “Grünes Licht für Klärschlammanlage in Stavenhagen”

  1. Nachdenklicher sagt:

    Ja, wir produzieren immer mehr Abfall. Besonders die Friday for Future- Generation. Die Entsorgung kostet uns immer mehr. Das Zeug muss ja nicht einfach weg. Ich hoffe nur, daß die Abwärme daraus auch sinnvoll genutzt wird und nicht wie bei vielen Biogasanlagen- einfach in die Umwelt geblasen wird. Die Recourcen werden immer knapper, die Menschen immer mehr und die Ansprüche immer größer. Da muss man einfach sinnvoll nutzen, was noch da ist.