
„Als dann ein Bus kam, wurden die Kinder nicht mitgenommen, der Fahrer meinte, er sei nicht für den Schülerverkehr zuständig. Etwas später kam dann ein anderer Bus. Wieder kein Schulbus, doch die Fahrerin, die noch nichts von dem Ausfall wusste, reagierte spontan, ließ die Kinder einsteigen, änderte ihre Tour und brachte sie auch direkt zur Schule. Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken“, so Eltern gegenüber „Wir sind Müritzer“. Die Informationen durch die MVVG bezeichnen die Eltern als sehr mangelhaft, teilweise hätten sie genervte Mitarbeiter an der Strippe gehabt, die auch nicht wussten, was los ist.
„Ja, das tut uns wirklich leid, es war uns aber so kurzfristig nicht möglich, einen Ersatz-Busfahrer einzusetzen. Wir haben dann versucht, mit den anderen Bussen zu koordinieren“, sagte Verkehrsleiter Marcel Bülow auf Nachfrage von „Wir sind Müritzer“. Durch diesen Ausfall seien einige Kinder auch zu spät in der Schule angekommen. Die Belastung der Busfahrer sei derzeit enorm. Schon während der halbseitigen Sperrung hätten sie stundenlang im Stau gestanden, konnten ihre Fahrpläne nicht einhalten und seien dann auch noch von den Mitfahrenden beschimpft worden. Das hätte bei dem einen oder anderen zu enormen gesundheitlichen Probleme geführt. Deshalb gebe es gleich mehrere krankheitsbedingte Ausfälle, die man nur schwer kompensieren könne.
Keine Entspannung in Sicht
Auch am Nachmittag lief es offenbar noch nicht rund. Der Shuttlebus, der die Kinder von Sietow nach Klink und Sembzin bringen sollte, stand dort nicht bereit. Warum, konnte Verkehrsleiter Bülow nicht sagen. Heute sei dafür kein eigener Busfahrer eingesetzt gewesen, sondern ein externer Auftragnehmer. Man wolle aber noch nachforschen, warum es auch heute Nachmittag nicht geklappt hat.
Morgen früh soll der Schulbusverkehr dann wieder normal laufen – vorausgesetzt, alle eingeteilten Busfahrer sind an Bord.
Mit einer Entspannung nach der einwöchigen Sperrung der B 192 rechnen weder die MVVG noch Anwohner und Pendler, denn die Bauarbeiten würden noch bis Ende November andauern, dafür müsse auch halbseitig gesperrt werden. Was das bedeutet, haben viele Müritzer in der vergangenen Woche leidvoll erfahren.







Wer sich plötzlich überrascht fühlt, hat sich wohl nicht richtig informiert (seit 14.10.2021)!
Was können die MVVG bzw. die Fahrer*innen für die Verspätungen, wenn Stau ist?
Wer jetzt noch einen draufsetzt, ist die Stadt Waren.
Die Busse sollten bis 08:00 Uhr passieren dürfen, nun schon ab 06:00 Uhr durch die Stadt Waren nicht mehr.
Die Busfahrer*innen der MVVG erlebe ich überwiegend freundlich und auskunftsbereit, trotz Überstunden/Wartezeiten und Geduld in Baustellen.
WSM vom 19.10.2021
Die Stadt Waren nutzt die ohnehin schon gesperrte Straße zwischen Eldenholz und Klink, um zwischen Waren und Eldenholz entlang der B 192 Bäume zu fällen und zu pflegen. Durch die Dürre der vergangenen Jahre gebe es an vielen Bäumen Schäden. Und so wird der Bereich zwischen der Kreuzung Warendorfer Straße und Eldenholz von Mittwoch, 20. Oktober, 6 Uhr, bis Donnerstag, 21. Oktober, 20 Uhr, voll gesperrt.
WSM vom 19.10.2021
„Busfahrer werden wegen erheblicher Verspätungen beschimpft“
Ich sage: Und halten per Funk Busse nach Rechlin für Fahrgäste auf!
WSM vom 14.10.2021
„Ein entsprechendes Zeitfenster bis circa 8 Uhr wird für die Dauer der Vollsperrung abgesichert – unter anderem für den Schüler- und Busverkehr.“