
Als gemeinnützige Kontakt-, Netzwerk- und Beratungsstelle setzt das von ihr gegründete Unternehmen „Querleben“ auf den individuellen Aufbau eines Entlastungs- und Versorgungsnetzwerkes für betroffene Familien. Aber auch bei der Beantragung und Durchsetzung von sozialrechtlichen Leistungsansprüchen macht sich das Team stark. „Gerade hier gibt es oft viele Schwierigkeiten. Hinzu kommt, dass viele Betroffene oft gar nicht wissen, welche entlastenden Leistungen ihnen überhaupt zustehen“, so Thederan.
Stunden- oder tageweise Entlastung im Alltag

Aber auch abseits solcher Intensivangebote steht das Haus offen für Familien, die hier einen inklusiven Urlaub mit ihren pflegebedürftigen oder chronisch kranken Kindern verbringen wollen. „Das wichtigste für die Eltern ist, sich auch mal fallen lassen zu können, die Verantwortung und Versorgung ihrer Kinder temporär in verlässliche Hände abzugeben“, weiß Christiane Thederan aus eigener Erfahrung. Mit ihrem inzwischen zehnköpfigen Team macht sie das möglich, nicht nur in Mirow. In ganz MV sind die Pflegefachkräfte, Sozialpädagogen und Heilerzieher unterwegs, um Familien mit chronisch kranken Kindern vor Ort zu entlasten.
Angebot für Geschwisterkinder
Auch für Geschwisterkinder gibt es ein spezielles Angebot, sich mit ihren besonderen Lebensumständen auseinanderzusetzen. „GeschwisterLeben“ lautet das Projekt, das gerade gestartet ist. Viele Impulse hat Christiane Thederan aus Berlin mitgebracht, wo die gelernte Erzieherin und studierte Sozialpädagogin lange gelebt und in der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet hat. Zusammen mit ihrer Familie ist sie vor ein paar Jahren zurück nach MV gekommen und hat sich der Beratung und Begleitung von Familien mit pflegebedürftigen Kindern verschrieben.
Als Mitglied im Bundesverband Kinderhospiz e. V. beteiligt sich „Querleben“ auch am Kinder-Lebens-Lauf, der am 7. April in Berlin startet und von dort aus fast 7.000 Kilometer zu Fuß, per Fahrrad, mit Rollstühlen, Booten oder Kutschen durch ganz Deutschland zieht. Am 26. September macht die Fackel auf ihrem Weg von Greifswald aus Station in Mirow bei „Querleben“. Dann gilt es, die Engels-Fackel über 140 Kilometer bis nach Potsdam zur nächsten Station zu bringen. „Wir hoffen, viele Menschen dafür zu gewinnen, uns bei dieser Aufgabe zu unterstützen“, sagt Christiane Thederan. „Möglich wäre dies zum Beispiel durch einen Spendenlauf oder Wandertag auf einem Stück der Strecke. Die kann auch gepaddelt, gejoggt oder per Rad oder Pferd zurückgelegt werden. Wir freuen uns sehr auf zahlreiche Mitwirkende entlang der Strecke von Mirow bis Potsdam.“ Wer unterstützen möchte, kann sich bei Christiane Thederan melden (E-Mail: info@querleben.de).
Kontakt: Christiane Thederan, Tel.: 0151/59414533, E-Mail: info@querleben.de







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