
Der 47-Jährige, der unter anderem auch für das DRK Mecklenburgische Seenplatte Schwimmkurse für Kinder gegeben hat und für die Wasserwacht tätig war, soll nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ verschiedene Jungen im privaten Umfeld mehrfach und über Jahre sexuell missbraucht haben. Die Polizei hat im Zuge der umfangreichen Ermittlungen deshalb auch zahlreiche Schwimmkurse der vergangenen Jahre überprüft. Die betroffenen Kinder wurden von Spezialisten der Kriminalpolizei verhört und erhalten auch psychologische Hilfe. Das DRK hat die Zusammenarbeit nach Bekanntwerden der Vorwürfe umgehend beendet.
Die Staatsanwaltschaft klagt den Mann wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern nach § 176 Strafgesetzbuch sowie wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kinder nach § 176c an. Dem Kargower droht bei einer Verurteilung wegen schweren sexuellen Missbrauchs eine Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren.
Der Mann, der trotz der schweren Vorwürfe nach wie vor auf freiem Fuß ist, betreibt in der Müritz-Region ein Nachrichten-Portal und hat bis zum Bekanntwerden der schwere Vorwürfe auch für eine Lokalzeitung als freier Mitarbeiter gearbeitet.
Eine Anfrage nach einer Stellungnahme von „Wir sind Müritzer“ über Anwälte ließ der Beschuldigte unbeantwortet.
„Wir sind Müritzer“ wird den Prozess begleiten.







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