
„Der Bedarf übersteigt seit langem das Platzangebot, das jetzige Haus ist beengt, unübersichtlich und nicht barrierefrei“, so Meyer. Mit dem Neubau würden sich die Bedingungen für die Behandlung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen deutlich verbessern. Und auch die der Mitarbeiter.
Dass man im jetzigen Gebäude nicht allen gerecht werden kann, ist schon länger bekannt. Und so hat man sich bereits vor rund zehn Jahren mit den ersten Planungen für die Erweiterung des Hauses im Röbeler Stadtgarten beschäftigt. Im Januar 2021 gab’s dann endlich den ersten Spatenstich für den dreigeschossigen Bau, an dem hauptsächlich einheimische Firmen werkeln.

Mit den neuen Familienzimmern will man flexibel auf die persönliche Situation von Patienten und Eltern eingehen. Geplant sind darüber hinaus Angebote für Patienten mit komplexem Behandlungsbedarf. Dazu gehören flexible Wechsel zwischen Intensiv- und Regelbehandlung, tagesklinische Behandlung, Eltern-Kind-Behandlung und ambulanter Behandlung.
In den vergangenen Jahren wurden in der Röbeler Klinik um die 250 Patienten jährlich behandelt. Sehr viele von ihnen über viele Wochen. Der Bedarf liegt deutlich höher.
Doch der Neubau ist nur die eine Seite der Medaille. Denn mehr Platz bedeutet auch, mehr Personal, das benötigt wird. Aber auch hier zeigt sich Geschäftsführer Cord Meyer optimistisch. „Wir brauchen etwa 35 neue Mitarbeiter, die Kampagne, um das Personal von uns zu überzeugen, hat bereits begonnen. Da wir unsere Vergütungsstruktur noch einmal angepasst haben und wir hier auch optimale Arbeitsbedingungen bieten, sind wir zuversichtlich. Die vergangenen Wochen haben uns gezeigt, dass wir mit unserem Konzept punkten können“, so Meyer.











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